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Fußball

Bayern gegen United, BVB gegen Real

Die Auslosung des Viertelfinals in der Champions League stellt Borussia Dortmund vor eine schwere Aufgabe: Der BVB bekommt es mit Real Madrid zu tun. Der Gegner von Titelverteidiger Bayern München kommt aus England.

Dass es im Viertelfinale der Champions League keine leichten Gegner mehr gibt, war den Verantwortlichen von Borussia Dortmund sicher vorher klar. "Nur nicht die Bayern", mit diesem Wunsch waren sie zur Auslosung der Runde der letzten Acht in der europäischen Königsklasse nach Nyon gereist. Doch dann versorgte Portugals ehemaliger Weltstar Luis Figo, der die Lose zog, den BVB doch mit einem Hammergegner: Die Dortmunder bekommen es mit Spaniens Rekordmeister Real Madrid zu tun, einem Team, dass sich derzeit in Topform befindet. In der spanischen Liga stehen die "Königlichen" um Cristiano Ronaldo ganz oben, im Champions-League-Achtelfinale haben sie den FC Schalke 04 locker und leicht mit 6:1 und 3:1 aus dem Wettbewerb geworfen.

"Wir nehmen es wie es ist, auch wenn wir gerne mal etwas anderes gehabt hätten", sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, der das gewonnene Champions-League-Halbfinale gegen Real in der vergangenen Saison als gutes Omen wertete. "Im Rückspiel ist der gesperrte Robert Lewandowski wieder dabei, vielleicht trifft er ja wieder so gut wie im vergangenen Jahr. Wir gehen es an." Dortmund geht mit dem vermeintlichen Vorteil ins Rennen, das Rückspiel auf heimischem Platz bestreiten zu dürfen.

Robben: "Gutes Los"

Titelverteidiger Bayern München kann dagegen ein wenig aufatmen. Die Bayern, die als Topfavorit auf den erneuten Titelgewinn gelten, spielen gegen Manchester United. Zwar ist auch das ein großer Name, allerdings steckt der englische Rekordmeister derzeit in der Krise. United, das seit dieser Saison nicht mehr von Sir Alex Ferguson betreut wird, sondern von dessen Nachfolger David Moyes, steht in der Premier League nur auf Rang sieben. Aus beiden englischen Pokalwettbewerben ist Manchester bereits ausgeschieden. Die Champions League ist daher die letzte Chance auf einen Titel für die Engländer.

"Es ist ein gutes Los", freute sich Arjen Robben. "Wir spielen zuerst auswärts. Natürlich sind sie nicht in der besten Verfassung, aber ich denke, es werden trotzdem zwei enge Spiele."

Duell der Torjäger in Paris

Die weiteren Paarungen lauten FC Barcelona gegen Atlético Madrid und Leverkusen-Bezwinger Paris St. Germain gegen den FC Chelsea. Das Starensemble um Lionel Messi, Neymar, Xavi und Andrés Iniesta muss sich also gegen die spanische Überraschungsmannschaft durchsetzen, von der sie auch in der heimischen Liga überflügelt wurden. Barca ist "nur" Dritter hinter Atlético, das vor allem von den Treffern seines Top-Torjägers Diego Costa lebt. Um die Torjäger wird es auch bei PSG gegen Chelsea gehen: Zlatan Ibrahimovic und Edinson Cavani auf der einen Seite und Samuel Eto'o und Fernando Torres auf Seiten der Londoner, bei denen mit André Schürrle auch ein deutscher Nationalspieler im Kader steht.

In der Runde der letzten Acht werden am 1. und 2. April die Hinspiele ausgetragen. Die Rückspiele finden eine Woche später, am 8. und 9. April statt. Das Finale wird am 24. Mai in Lissabon ausgetragen.

Lyon gegen Juve im Europa-League-Viertelfinale

Am UEFA-Sitz in Nyon wurden auch die Viertelfinals der Europa League ausgelost. Der letzte deutsche Verein im Wettbewerb, Eintracht Frankfurt, war bereits in der ersten K.o.-Runde am FC Porto gescheitert. Die Portugiesen überstanden anschließend auch das Achtelfinale und spielen jetzt gegen den spanischen Verein FC Sevilla. Der Schweizer Meister FC Basel trifft auf den spanischen Erstligisten FC Valencia. Der französische Klub Olympique Lyon bekommt es mit dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin zu tun. Und AZ Alkmaar aus den Niederlanden spielt gegen den portugiesischen Traditionsklub Benfica Lissabon. Die Hinspiele werden am 3. April angepfiffen, die Rückspiele am 10. April.

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