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Aktuell Afrika

Anschlag auf UN-Mitarbeiter in Somalia

Bei einem Bombenanschlag sind im Nordosten Somalias mindestens zehn UN-Mitarbeiter getötet worden. Zu der Tat bekannte sich die islamistische Al-Schabaab-Miliz.

Soldat mit Maschinengewehr vor den Trümmern eines Gebäudes (Foto: Reuters)

Symbolbild: Ein somalischer Soldat nach einem Al-Schabaab-Anschlag in Mogadischu am 14.04.15.

Nach Polizeiangaben war die Bombe in der Stadt Garowe im Bundesstaat Puntland in einem Kleinbus versteckt. Augenzeugen berichten dagegen, der Sprengsatz sei am Straßenrand deponiert gewesen. Als die UN-Mitarbeiter mit dem Bus von ihrer Unterkunft zur Arbeit gebracht wurden, sei er dann zur Explosion gebracht worden.

Noch gibt es keine gesicherten Informationen über die genaue Zahl der Opfer. Die Polizei ging zunächst von sieben, später von zehn getöten und zehn verletzten Personen aus. Bei allen soll es sich um Mitarbeiter des Kinderhilfswerks Unicef handeln. Der UN-Beauftragte für Somalia, Nicholas Kay, sagte auf Twitter, er sei "schockiert und entsetzt" über den tödlichen Anschlag. Die Vereinten Nationen würden in Kürze weitere Details bekanntgeben.

Al-Schabaab bekennt sich zu Anschlag

Auf einer Internetseite bekannte sich die islamistische Terrororganisation Al-Schabaab zu dem Anschlag. Die Miliz sorgt seit Jahren mit Anschlägen für Angst und Schrecken in Somalia und hat ihren Wirkungskreis mittlerweile auch auf das Nachbarland Kenia ausgeweitet. Zuletzt hatte sie dort Anfang April ein Massaker an der Universität Garissa angerichtet. Dabei wurden insgesamt 144 Studenten und die vier Angreifer getötet.

djo/stu (afp, dpa, rtr)

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