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Fußball

Abschied von Junior Malanda

In Brüssel erweisen rund 1300 Menschen dem bei einem Autounfall tödlich verunglückten Wolfsburger Fußball-Profi Junior Malanda die letzte Ehre. Die Bundesliga-Rückrunde soll mit einer Trauerminute beginnen.

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben Familie, Freunde und das Team des VfL Wolfsburg Abschied von Junior Malanda genommen. Rund 1300 Menschen erwiesen dem

am 10. Januar

bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückten belgischen Fußballprofi in der "Nationalbasilika des Heiligen Herzens" im Brüsseler Stadtteil Koekelberg die letzte Ehre. Viele Trauergäste trugen ein Trikot des Bundesligisten mit dem Namen des im Alter 20 Jahren verstorbenen Mittelfeldspielers. Malandas Leichnam wurde anschließend auf einem Brüsseler Friedhof beigesetzt.

Der VfL Wolfsburg war mit allen Spielern sowie Trainer Dieter Hecking, Manager Klaus Allofs und Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz angereist. Auch die belgische Nationalmannschaft um Chelsea-Star Eden Hazard befand sich unter den Trauergästen. Die Deutsche Fußball-Liga empfahl allen Bundesliga-Vereinen, zum Start der Rückrunde Ende Januar in den Stadien eine Trauerminute für Malanda einzulegen. Die DFL stellte es den Clubs außerdem frei, mit Trauerflor zu spielen.

Blick von oben auf die Traergemeinde von Junior Malanda in einer Brüsseler Kirche. Foto: Reuters

Rund 1300 Menschen bei der Trauerfeier für Malanda in Brüssel

Malanda war am 10. Januar bei einem schweren Autounfall auf der Autobahn 2 in Höhe von Porta Westfalica ums Leben gekommen. Ein 20 Jahre alter Freund Malandas, ebenfalls ein Fußballprofi, hatte den Geländewagen gesteuert. Gegen ihn ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung. Der Mann soll bei Dauerregen und Sturmböen viel zu schnell gefahren sein. Das Auto war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Malanda, der

nicht angeschnallt

auf der Rückbank saß, war aus dem Wagen geschleudert worden und noch am Unfallort an seinen Verletzungen gestorben.

sn/jw (sid, dpa)

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