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Fußball

Wolfsburgs Junior Malanda tot

Der belgische Profi des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er wurde nur 20 Jahre alt.

Der belgische Junioren-Nationalspieler Junior Malanda vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Den Unfall bestätigte die Polizei in Bielefeld am Abend. Der 20-Jährige verunglückte auf der A2 bei Porta Westfalica auf der Fahrt in Richtung Hannover. Am Abend wollte der VfL-Profi mit seinen Teamkollegen den Flug ins Trainingslager nach Südafrika antreten. Die Wolfsburger haben die Reise inzwischen vorerst abgesagt. Die Clubführung will am Sonntag entscheiden, ob das Team von Trainer Dieter Hecking mit Verspätung nach Südafrika fliegt oder ob das Trainingslager komplett ausfällt.

Grund für den Unfall soll nach erster Einschätzung der Polizei überhöhte Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn und starkem Wind gewesen sein. Der Wagen sei ins Schleudern geraten, über die Seitenplanke geflogen und gegen einen Baum geprallt. Der VfL-Profi habe den SUV nicht selbst gefahren, mit Malanda befanden sich der Fahrer sowie eine weitere Person in dem Auto, hieß es. Laut der Polizei in Bielefeld sind die Ermittlungen über den genauen Hergang des Unfalls noch nicht abgeschlossen.

Mannschaftskameraden geschockt

Bei Wolfsburgs Spielern saß der Schock über die Nachricht vom Tod ihres Mannschaftskameraden tief. Als erste Reaktion twitterte der belgische Nationalspieler Kevin de Bruyne zu einem gemeinsamen Bild mit Malanda: "Es ist so merkwürdig, wenn Du Deinen Freund morgens noch gehört hast und dann nachmittags solche Nachrichten erfährst. Ich habe einen großen Freund verloren. Ruhe in Frieden, Du wirst immer bei uns sein."

Der VfL verpflichtete Malanda im Sommer 2013 von Zuite Waregem, ließ das Talent jedoch zunächst auf Leihbasis weiter bis Ende 2013 für die Belgier spielen. Seither bestritt der Mittelfeldspieler insgesamt 17 Bundesliga-Einsätze, davon zehn Spiele in der laufenden Saison (2 Tore).

oel/cr (dpa, sid)