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Wirtschaft

Abschied auf Raten

Bei Börsen und Unternehmen hat sie schon längst ausgedient. Alle Buchungen werden seit Jahren in Euro vorgenommen. Doch der Einzelhandel wollte die D-Mark in ihrem Sterbestündchen nicht im Stich lassen.

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Unsere Kohle wird bald eingeäschert

Und das, obwohl der Währungswechsel eigentlich schon längst unwiderruflich vollzogen war: In Deutschland war bereits seit dem Jahreswechsel niemand mehr gesetzlich dazu verpflichtet, die D-Mark als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Lediglich eine gemeinsame Selbstverpflichtung von Handel und Banken gewährleistete, dass zwei Monate lang beide Zahlungsmittel akzeptiert wurden.

Noch geht sie nicht ganz

Diese Schonfrist ist nun vorbei. Die Kunden müssen beim Einkaufen damit rechnen, dass Mark und Pfennig keiner mehr haben möchte. Doch die "gute, alte D-Mark", die ja gemeinhin als harte Währung bekannt war, ist zugleich auch eine hartnäckige Währung: Einige Banken wollen die alten Geldscheine noch bis Juni 2002 akzeptieren, ohne dass ihre Kunden dafür zahlen müssen.

Und auch im deutschen Einzelhandel ist die D-Mark noch nicht völlig "out", wenn man seinem Hauptverband glauben darf. So lange die Kassensysteme auf zwei Währungen eingestellt seien, werde man auch beide Währungen akzeptieren, kündigte ein Verbandssprecher an.

Landesbanken tauschen unbefristet

Schließlich gibt es noch die 127 Zweigstellen der Landesbanken. Hier werden alte D-Mark-Bestände gebührenfrei und ohne zeitliche Befristung in Euro umgetauscht. Die nächstgelegene Filiale findet man übrigens auf der Internet-Seite der Bundesbank. Es muss sich also niemand Sorgen machen, dass er später einmal größere Mengen Banknoten auf seinem Dachboden finden könnte.

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