Wenn Anderssein gefährlich ist: Homosexuelle in der Türkei. Eine Reportage von Gunnar Köhne und Kristina Karasu | Reporter | DW | 02.07.2016
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Wenn Anderssein gefährlich ist: Homosexuelle in der Türkei. Eine Reportage von Gunnar Köhne und Kristina Karasu

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Homosexuelle in der Türkei

In der Türkei leben Homosexuelle gefährlich: Sie werden bedroht und beschimpft - von Rechtsradikalen, Islamisten und allen, denen eine offene Gesellschaft nicht passt. Und das ist offenbar auch die Staatsmacht: Obwohl Homosexualität - anders als in anderen islamisch geprägten Ländern - in der Türkei kein Straftatbestand ist, werden Schwule und Lesben von den Behörden gegängelt. Jüngstes Beispiel: Das Verbot der beliebten Istanbuler "Gay Pride"-Parade. Sie wurde offiziell abgesagt, weil man im Ramadan die Gefühle gläubiger Muslime nicht verletzen wolle und außerdem Anschläge befürchte. Und die Polizei ist angewiesen, das Verbot mit aller Härte durchzusetzen. Der schwule Aktivist Görkem und seine Mitstreiter wollen sich das nicht bieten lassen und dennoch feiern - trotz der Angst vor Gewalt und möglicher Verhaftung. Denn es sei wichtig, dass Homosexuelle in der Türkei ihre Stimme erheben und für ihre Rechte kämpfen. Kann Görkem es schaffen, dem Verbot zu trotzen?

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