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Wirtschaft

Vorerst keine Herabstufung Deutschlands

Die internationalen Rating-Agenturen Moody's und Standard & Poor's sehen trotz eines höheren deutschen Haushaltsdefizits keinen Anlass, die Bonitätsbewertung Deutschlands in Frage zu stellen.Das Defizit sei nur eine Komponente für ihr Rating, sagte ein Moody's-Analyst der Berliner Zeitung. Seine Agentur sei zuversichtlich, dass die Schulden zurückgefahren werden können, wenn Sozialstaats-Reformen umgesetzt werden, und die Konjunktur wieder anspringt. Ein Vertreter von Standard & Poor's unterstrich, dass eine Herabstufung erst in Frage komme, wenn der Reformprozess in Deutschland ins Stocken gerate. Das Haushaltsdefizit des Bundes wird nach Angaben aus Regierungskreisen im laufenden Jahr deutlich über 40 Milliarden Euro liegen. Mit der höheren Neuverschuldung dürfte die von Finanzminister Eichel nach Brüssel gemeldete Defizitquote von 3,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht mehr zu halten sein.

  • Datum 08.10.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/497m
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