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Musik

Von der ewigen Baustelle zum Wahrzeichen: die Elbphilharmonie

Fast ein Jahrzehnt lang wurde gebaut, immer wieder geriet das Mammutprojekt durch steigende Kosten und Terminverschiebungen in die Schlagzeilen. Jetzt wurde die Elbphilharmonie bei einem Festakt offiziell eingeweiht.

"Nach einer schwierigen Startphase haben alle Beteiligten einen hervorragenden Job gemacht", sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz bei der feierlichen Eröffnung der Aussichts- und Besucherplattform Plaza. "Schwierige Startphase" klingt wie eine gewaltige Untertreibung - so wie alles, was die Elbphilharmonie betrifft, ins Gigantische gewachsen ist.

Die Plaza befindet sich auf 37 Meter Höhe zwischen dem historischen Backsteinsockel und dem spektakulären gläsernen Neubau. Ab Samstag ist sie für alle Besucher öffentlich zugänglich.

An der offiziellen Eröffnung der Plaza nahmen neben Bürgermeister Scholz der Generalintendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter, der Vorstandvorsitzende der Hochtief AG, Marcelino Fernández, und die Architekten Jacques Herzog, Pierre de Meuron und Ascan Mergenthaler sowie rund 200 geladene Hamburger Bürgerinnen und Bürger teil.

Zur Eröffnungsfeier am Wochenende und dann durchgehend bis zum 4. Dezember können Besucher "The Ship", eine begehbare Sound-Installation des Musikers und Produzenten Brian Eno, erleben. Zu einer musikalischen Raumerkundung des Foyers der Elbphilharmonie tritt vom 1. bis zum 4. Januar 2017 die weltberühmte Choreografin Sasha Waltz mit ihrem Ensemble auf. Mit einem Gala-Konzert wird dann am 11. Januar 2017 der große Konzertsaal mit seinen 2150 Sitzplätzen eröffnet.

Und man darf gespannt sein: Denn der Saal wird zwar längst als einer der zehn besten der Welt beschrieben, dennoch haben zahlreiche Erfahrungen mit Konzertsaal-Neubauten gezeigt, dass die akustische Qualität unmöglich im Voraus zu berechnen ist und erst im realen Betrieb bewertet werden kann.

Mit Google Street View kann man bereits jetzt einen virtuellen Rundgang durch das Bauwerk machen.

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