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Filme

Vom DDR-Knast ins neue Deutschland

Ein Film über den "letzten Ossi": Nach langen Haftjahren wird der ehemalige DDR-ler Martin Schulz in das vereinte Deutschlands entlassen. Neugierig, mutig und charmant beginnt er, sich die neue Welt zu eigen zu machen.

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Ein Kulturschock der besonderen Art für Hauptdarsteller Jörg Schüttauf

Auf der diesjährigen Berlinale wurde der erste Spielfilm von Hannes Stöhr mit dem Panorama-Publikumspreis ausgezeichnet. Eine Menge weiterer Auszeichnungen folgten. Seit dem 1. November läuft "Berlin is in Germany" in den deutschen Kinos.

Nach elf Jahren Haft wird der ehemalige DDR-Bürger Martin Schulz aus dem Gefängnis Brandenburg entlassen. Draußen wartet eine Welt, die Martin nur aus dem Fernsehen kennt. Inhaftiert kurz vor der Wende, entlassen in das wiedervereinigte Deutschland: Mit diesem Einfall schickt der Regisseur Hannes Stöhr seinen Protagonisten in "Berlin is in Germany" in die Freiheit.

"In aller Ruhe erstmal zurechtfinden"

Was er als sein Eigentum ausgehändigt bekommt, hat nur noch antiquarischen Wert: Seine Papiere als DDR-Bürger. Für Martin beginnt eine Zeit voller Gegensätze: Viel Altes ist noch da, noch mehr Neues ist hinzugekommen. Ein billiges Hotelzimmer, Kreativ-Workshops bei der Bewährungshelferin, jede Menge Papierkram und der damals sehnsüchtig begehrte Reisepass.

Neugierig, zäh, charmant und couragiert beginnt Martin, sich die neue Welt zu eigen zu machen. Auf seiner Reise durch Berlin wirkt dieser neue Franz Biberkopf überaus authentisch. Für seinen Darsteller Jörg Schüttauf war Martin Schulz auch ein "Charakter, den ich gut verstehen kann".

Gemeinsam mit einem alten Freund macht sich Martin auf die Suche nach einer ordentlichen Anstellung.

Symbolbild Film Festival roter Teppich

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