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Somalia

Viele Tote bei Bombenanschlag in Mogadischu

Womöglich war ein bei Regierungsmitarbeitern und Journalisten beliebtes Hotel im Zentrum der somalischen Hauptstadt das eigentliche Ziel der Attentäter. Dies würde zur Ideologie der Islamisten-Miliz Al-Shabaab passen.

Nach Angaben eines Vertreters der Sicherheitsbehörden explodierte ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen an einer belebten Straße vor einem Hotel. Ein Polizeibeamter sagte, bei den meisten der mehr als 20 Toten handele es sich um Zivilisten. Zahlreiche weitere würden noch unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermutet. Zudem hätten rund 40 Menschen Verletzungen erlitten.

Die Explosion beschädigte auch umliegende Gebäude massiv. Augenzeugen mutmaßten, womöglich sei das bei Regierungsmitarbeitern, Journalisten und aus dem Ausland zurückkehrenden Somalis beliebte Hotel das eigentliche Ziel der Attentäter gewesen.

Auch 22.000 AU-Soldaten im Kampf gegen Islamisten

Bislang bekannte sich niemand zu dem Attentat. Allerdings kommt es in Somalia immer wieder zu Anschlägen durch die islamistische Miliz Al-Shabaab. Die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida in Verbindung stehenden militanten Sunniten wollen in dem Land am Horn von Afrika einen sogenannten Gottesstaat mit strikter Auslegung des islamischen Rechts errichten.

Eine 22.000 Mann starke Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützt die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Gruppe. Die Truppe hatte die Al-Shabaab 2011 aus Mogadischu vertrieben. Die bewaffneten Rebellen sind aber weiterhin in Somalia aktiv.

sti/qu (afp, dpa)

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