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Syrien

Viele Tote bei Autobombenanschlag auf Flüchtlinge in Syrien

In der ostsyrischen Provinz Dair as-Saur hat es einen Autobombenanschlag gegeben. Nach Angaben von Aktivisten sind mindestens 75 Menschen getötet worden, circa 140 weitere wurden verletzt.

Syrien Krieg - Kämpfe in Deir ez-Zor (Getty Images/AFP)

Dair as-Saur: Bis vor kurzem die letzte Hochburg des "Islamischen Staates" in Syrien

Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) habe eine Autobombe inmitten einer Ansammlung von Flüchtlingen am Ostufer des Euphrat gezündet, sagte der Direktor der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Dabei seien mindestens 75 Menschen getötet und 140 verletzt worden.

Die Anschlagsopfer waren vor den Kämpfen in der ölreichen Provinz geflohen. Dort werden die Dschihadisten sowohl von den syrischen Regierungstruppen als auch von dem von den USA unterstützten kurdisch-arabischen SDF-Bündnis bekämpft.

Karte Syrien Deir ez-Zor Deutsch (DW)

Die Stadt Dair as-Saur (Deir ez-Zor) liegt im Osten von Syrien

IS verliert weiter an Boden

Am Donnerstag hatten von russischen und iranischen Streitkräften unterstützte syrische Regierungstruppen die letzten IS-Kämpfer aus der gleichnamigen Provinzhauptstadt Dair as-Saur vertrieben, womit die Dschihadisten die letzte von ihnen kontrollierte Großstadt verloren. In anderen Gebieten der Provinz dauern die Kämpfe an.

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle für Menschenrechte bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Aktivisten in Syrien. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite nur schwer überprüft werden.

rk/haz/ie (afp, rtr)

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