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Sport

Vettel triumphiert in Japan

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel siegt auch in Suzuka und liegt nur noch vier Punkte hinter WM-Spitzenreiter Fernando Alonso aus Spanien, der nach einem Unfall ausschied. Michael Schumacher wurde Elfter.

Titelverteidiger Sebastian Vettel hat beim Großen Preis von Japan einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg gefeiert. Der Red-Bull-Pilot fuhr in Suzuka vor dem Brasilianer Felipe Massa im Ferrari ins Ziel. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso schied dagegen gleich in der ersten Kurve aus.

Den dritten Rang sicherte sich unter dem Jubel der 103.000 Zuschauer Lokalmatador Kamui Kobayashi im Sauber, erstmals seit Aguri Suzuki vor 22 Jahren stand damit wieder ein Japaner beim Heimrennen auf dem Podium. Die McLaren-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton landeten auf den Plätzen vier und fünf.

Titelkampf wieder spannend

Fünf Rennen vor dem Saisonende machte Doppelweltmeister Vettel den Titelendspurt mit seinem zweiten Erfolg nacheinander endgültig wieder extrem spannend. Der Deutsche hat nur noch vier Punkte Rückstand auf den spanischen Ferrari-Piloten. Zwischenzeitlich hatte Alonsos Vorsprung in dieser Saison schon 44 Punkte betragen. "Es ist eine Schande, wenn du noch nicht einmal über die erste Kurve hinauskommt", meinte der Spanier: "Aber es nützt nichts. Jetzt müssen wir uns wieder sammeln und uns auf nächste Woche konzentrieren - und keine Fehler mehr machen."

Schon am kommenden Sonntag (14.10.2012) in Südkorea könnte Vettel mit einem weiteren Sieg an Alonso vorbeiziehen. "Viel besser geht es nicht. Ich hatte zu jeder Zeit die Kontrolle und hätte mich auch noch steigern können", sagte Vettel nach dem 24. Sieg seiner Karriere: "Was die WM angeht, sieht es natürlich wieder ganz gut aus. Aber es ist noch ein langer Weg."

Red Bull-Fahrer Sebastian Vettel (l.) führt das Feld in der ersten Kurve an nach dem Start beim Großen Preis von Japan. (Foto: AFP)

Start-Ziel-Sieg für Sebastian Vettel: Der Red-Bull-Pilot (l.) dominierte das Rennen in Suzuka von Beginn an

Schumacher nur Elfter

Michael Schumacher blieb trotz seiner Aufholjagd in Japan ohne Punkte. Drei Tage, nachdem der Rekordweltmeister seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hatte, fuhr er im Mercedes von Startplatz 23 auf Rang elf. Nico Rosberg schied im zweiten Silberpfeil schon nach wenigen Metern aus. Force-India-Pilot Nico Hülkenberg raste auf einen guten siebten Platz. Marussia-Pilot Timo Glock kam auf Platz 16.

In der WM-Wertung führt nun Alonso mit 194 Punkten vor Vettel (190) und dem finnischen Lotus-Pilot Kimi Räikkönen (157), der in Japan Sechster wurde. In den nächsten Wochen kommt auf die Fahrer und Mechaniker in der Formel 1 viel Reisestress zu: In 49 Tagen stehen insgesamt fünf Rennen auf dem Programm. Am nächsten Sonntag wird in Südkorea gefahren, danach geht es über Indien und Abu Dhabi weiter nach Austin in die USA, bevor schließlich 25. November in Brasilien das große Finale steigt.

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