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Sport

Vettel startet in Melbourne von Platz drei

Nur die beiden Fahrer des neuen Formel-1-Teams Brawn waren beim Qualifying schneller als der Deutsche Sebastian Vettel. Der Saisonauftakt wird überschattet vom Streit der Teams über die Aerodynamik der Rennautos.

Sebastian Vettel im Red Bull-Renault beim Qualifying zum Formel 1- Grand Prix in Melbourne. (Foto: ap)

Vettel schnell unterwegs

Das neue Brawn-Mercedes-Team, Nachfolger des Formel-1-Rennstalls Honda, hat die Qualifikation zum ersten Grand Prix dieser Saison, dem großen Preis von Australien in Melbourne, dominiert. Der Brite Jenson Button sicherte sich die Pole Position vor seinem Teamkollegen Rubens Barricchello aus Brasilien. Auf Rang drei landete als bester deutscher Fahrer Sebastian Vettel im Red Bull Renault. Nico Rosberg startet im Williams-Toyota beim Rennen am Sonntag (29.03.2009) von Rang fünf. Nick Heidfeld belegte im BMW-Sauber den neunten, Adrian Sutil im Force India-Ferrari den 16. Rang.

Toyota-Piloten disqualifiziert

Der Brite Jenson Button im Brawn GP beim Qualifying zum Formel 1 Grand Prix in Melbourne. (Foto: ap)

Pole Position für Button

Weltmeister Lewis Hamilton musste seinen McLaren Mercedes vorzeitig in der Box abstellen. Der Brite wurde wegen Getriebewechsels auf Rang 18 zurückgestuft. Auch das Ferrari-Team enttäuschte: Vizeweltmeister Felipe Massa aus Brasilien wurde Sechster, der Finne Kimi Räikkönen Siebter. Das Team Toyota wurde wegen nicht regelkonformer Heckflügel aus der Ergebnisliste gestrichen. Die beiden Fahrer müssen von ganz hinten starten. Der Deutsche Timo Glock war im Qualifying Sechster, der Italiener Jarno Trulli Achter geworden.

Berufungsgericht entscheidet

Der Streit um die Aerodynamik der Formel-1-Renner geht in die nächste Runde. Am 14. April, also nach den ersten beiden Saisonrennen in Australien und Malaysia, wird das Berufungsgericht des Weltautomobilverbands FIA in Paris zusammentreten. Ihm liegt ein Einspruch der Teams Ferrari, Renault und Red Bull gegen die Entscheidung der Rennkommissare in Melbourne vor, die so genannten Diffusoren an den Wagen der Teams Brawn, Toyota und Williams zuzulassen. Der Diffusor sorgt am Unterboden der Formel-1-Boliden für eine bessere Aerodynamik und soll angeblich einen Zeitvorteil von bis zu einer halben Sekunde pro Rennrunde bringen. (sn/mas/sid/dpa)

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