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Sport

Van Avermaet gewinnt Paris-Roubaix

Greg van Avermaet gewinnt den 115. Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix. Auch 55 Kilometer über das gefürchtete Kopfsteinpflaster können den Belgier nicht stoppen. Schlechter läuft es für einen Deutschen und den Weltmeister.

Greg van Avermaet hat erstmals den Klassiker Paris-Roubaix gewonnen und damit sein bislang herausragendes Frühjahr gekrönt. Der belgische Olympiasieger vom Team BMC Racing siegte bei der 115. Auflage der "Hölle des Nordens" und verwies im legendären Vélodrome in Roubaix den Tschechen Zdenek Stybar (Quick-Step Floors) und den Niederländer Sebastian Langeveld (Cannondale) auf die Plätze. Van Avermaet hatte Ende März das prestigeträchtige Eintagesrennen Gent-Wevelgem für sich entschieden und auch zuvor einige wichtige Siege in Eintagesrennen errungen. Bei der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Wochenende wurde er Zweiter, nun aber gewann der 31-Jährige sein erstes Radsport-Monument. "Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich hätte nie gedacht, dass ich ein solches Rennen gewinnen kann. Ich bin überglücklich", sagte van Avermaets nach seinem Triumph.

Degenkolb ohne Chance, Sagan mit Pech

Radsport Eintagesrennen Paris-Roubaix - Tom Boonen und John Degenkolben (picture alliance/Augenklick/Roth)

Ohne Siegchance: John Degenkolb (r.) und Tom Boonen

John Degenkolb, der 2015 triumphiert hatte, spielte bei der Entscheidung keine Rolle. Damit wartet der 28-Jährige weiter auf seinen ersten großen Sieg im Jahr 2017. Bei Mailand-Sanremo und der Flandern-Rundfahrt hatte sich der Deutsche jeweils mit dem siebten Platz begnügen müssen. Für ihn war es zwei Jahre nach seinem Triumph die Rückkehr nach Roubaix, nachdem er das Rennen im vergangenen Jahr wegen seines schlimmen Trainingsunfalls verpasst hatte. Auf den siebten Platz sprintete André Greipel. An der Seite der beiden Deutschen erreichte auch der belgische Rekordsieger Tom Boonen das Ziel, der auf der Betonpiste von Roubaix seine beeindruckende Profikarriere beendete.

Weltmeister Peter Sagan vom deutschen Bora-hansgrohe-Team präsentierte sich in herausragender Form, musste aber aufgrund eines platten Reifens seinen Traum vom ersten Sieg bei der Kopfsteinpflaster-Tortur begraben. Einen starken Eindruck hinterließ bei sommerlichen Temperaturen von 22 Grad lange Zeit auch Tony Martin, der mehrmals das Feld mit hohem Tempo in die Kopfsteinpflaster-Sektoren führte. Die Stars Sagan, Boonen und Co. reihten sich meist am Hinterrad des Zeitfahr-Weltmeisters ein.

tk/sw (sid, dpa)

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