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Fußball

USA und Schweden im Viertelfinale

Schweden besiegte in der Gruppe C Nordkorea mit 1:0 und hat damit ebenso sechs Punkte auf dem Konto wie die USA, die sich mit 3:0 gegen Kolumbien durchsetzten.

Nordkoreas Ri Un Hyang (l.) im Zweikampf mit Lotta Schelin (Bild: AP)

Die Nordkoreanerinnen können sich bei der Frau mit den rosafarbenen Fußballschuhen bedanken, dass sie nicht schon früher in Rückstand gerieten: Lotta Schelin war zwar an fast jeder Offensivaktion der Schwedinnen beteiligt, schoss aber bei allen sich ihr bietenden Gelegenheiten mehr oder weniger hoch über das Tor. Statt einer zweistelligen Abfuhr stand so am Ende nur ein 1:0 (0:0)-Erfolg, den Lisa Dahlkvist mit ihrem vierten Länderspieltor sicherstellte. Damit kommt sie auf ebenso viele Treffer im Nationaltrikot wie ihr Vater Sven in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lisa Dahlkvist (Nr. 17) feierte mit Lotta Schelin (l.) und Jessica Landstrom (r.) (Bild: dpa)

Lisa Dahlkvist (Nr. 17) feierte mit Lotta Schelin (l.) und Jessica Landstrom (r.)

Schweden steht nach der Partie vor 24.000 Zuschauern in Augsburg bei sechs Punkten und kann damit nicht mehr von einem Platz im Viertelfinale verdrängt werden.

USA klar besser als Kolumbien

Die US-Amerikanerin Heather O'Reilly (l.) jubelt nach ihrem Treffer zum 1:0 mit ihren Mitspielerinnen Lori Lindsey (M) und Carli Lloyd (Bild: dapd)

Die US-Girls stehen im Viertelfinale

Vor den Skandinavierinnen rangieren allerdings die USA, die sich in Sinsheim vor 25.000 Zuschauern mit 3:0 gegen Kolumbien durchsetzten. Die Amerikanerinnen unterstrichen mit ihrem Auftritt ihre Ambitionen auf den Weltmeistertitel. Heather O'Reilly (13.), Megan Rapinoe (50.) und Carli Lloyd (57.) nutzten drei der unzähligen Möglichkeiten zu einem souveränen Sieg über hoffnungslos unterlegene Kolumbianerinnen. Dass vor allem Superstar Abby Wambach, die zuvor in 159 Länderspielen 118 mal getroffen hatte, sich diesmal als Chancentod präsentierte, tat der Freude der Amerikanerinnen keinen Abbruch.

Die USA und Schweden spielen nun um den ersten Platz in dieser Gruppe C. Kolumbien und Nordkorea sind vorzeitig ausgeschieden. Beide Mannschaften warten noch auf ihren ersten Punktgewinn bei diesem Turnier; im letzten Gruppenspiel am kommenden Donnerstag (07.07.2011) wird sich das zumindest für eines der Teams ändern.

Prinz auf der Kippe

Birgit Prinz schießt den Ball im Spiel gegen Nigeria (Bild: AP)

Birgit Prinz, das Sorgenkind im DFB-Team

Die deutsche Mannschaft bereitet sich in Düsseldorf weiter auf ihr abschließendes Gruppenspiel gegen Frankreich vor. Am Dienstag (05.07.2011) geht es um den Gruppensieg. Deutschland muss gewinnen, um noch an Frankreich vorbeizuziehen. "Die Stimmung in der Mannschaft ist gut", reagiert Abwehrspielerin Linda Bresonik auf die aufkommenden ersten Zweifel nach dem mageren 1:0 gegen Nigeria. Die Personalie Birgit Prinz beschäftigt in diesen Tagen offenbar nicht nur die Medien, sondern auch die Bundestrainerin. "Da muss ich mal schauen", ließ sich Silvia Neid hinsichtlich der Aufstellung ihrer formschwachen Spielführerin nicht in die Karten schauen.

Für Celia Okoyino da Mbabi - im Auftaktspiel gegen Kanada Leistungsträgerin, gegen Nigeria Mittelmaß - ist die Partie gegen Frankreich etwas ganz besonderes: Ihre Mutter ist Französin, der Vater kommt aus Kamerun. Sie setzt darauf, dass man in Mönchengladbach am Dienstag "mit etwas weniger Druck und mehr Leichtigkeit aufspielen" könne, dank der gesicherten Qualifikation für das Viertelfinale. Ziel sei "natürlich der erste Platz."

Autor: Tobias Oelmaier
Redaktion: Olivia Fritz

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