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Aktuell Amerika

US-Regierung Opfer einer Cyber-Attacke

Großangelegter Hacker-Angriff auf die US-Regierung: Die Personaldaten von etwa vier Millionen Staatsbediensteten wurden offenbar systematisch ausgespäht. Die Details sind noch unklar - ebenso, wer hinter der Tat steckt.

Der Hacker-Angriff wurde in Washington offiziell bestätigt. Opfer sind Millionen von jetzigen und früheren Staatsbediensteten, wie zugleich mitgeteilt wurde. Das Office of Personnel Management (OPM) erklärte, der Angriff sei im April festgestellt und im Mai vom Heimatschutzministerium bestätigt worden. Die Personaldaten würden auf Rechnern im Datenzentrum des Innenministeriums gespeichert, verlautete aus dessen Kreisen. Unklar ist noch, ob auch andere Behörden im Machtzentrum der USA betroffen sind.

Ursprung in China?

Die Bundespolizei FBI nahm Ermittlungen auf. Medienberichten zufolge gingen die US-Behörden davon aus, dass die Cyberattacke ihren Ursprung in China hatte.

Das OPM ist bereits früher das Ziel von Hacker-Angriffen geworden, wie auch das Außenministerium, die US-Bundespost und die Systeme des Präsidialamts. An die möglichen Betroffenen würden nun Benachrichtigungen geschickt, hieß es in Washington. Ob die Daten hochrangiger Beamter gestohlen wurden, ist noch nicht mitgeteilt worden.

"Höchste Priorität"

Die Personalverwaltung arbeitet nach eigenen Angaben mit dem Heimatschutzministerium und der Bundespolizei FBI zusammen, um das genaue Ausmaß der Cyber-Attacke zu untersuchen. Die Sicherheitssysteme seien mittlerweile verstärkt worden. "Die Daten unserer Bundesbeamten vor heimtückischen Cyber-Vorfällen zu schützen, ist von höchster Priorität", erklärte die Behördenleiterin Katherine Archuleta.

ml/sti (dpa,rtr,afp)

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