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Aktuell Amerika

US-Gouverneur verspricht sicheren Boston-Marathon

Nach den Bombenanschlägen im Vorjahr soll der 118. Boston-Marathon nicht von Angst überschattet werden. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Massachusetts sagt: "Wir sind auf der Hut."

Bisher habe es keine spezifischen Drohungen gegen das Rennen gegeben, sagte Gouverneur Deval Patrick dem US-Sender CBS. Dies sei jedoch kein Grund dafür, ein Jahr nach den Bombenanschlägen in der Wachsamkeit nachzulassen. "Wir sind sehr gut vorbereitet und wir versichern den Menschen so gut wir können, dass dies ein spaßiger und sicherer Tag wird", so Patrick.

Es werde zwar erheblich mehr Präsenz von Sicherheitskräften geben, man wolle aber kein Rennen durch eine militarisierte Zone. 3500 Polizisten - doppelt so viele wie im Vorjahr - sind im Einsatz, wenn am Ostermontag der älteste Stadtmarathon der Welt ausgetragen wird. Rund eine Million Zuschauer sind dabei.

Vor einem Jahr drei Tote

Im April 2013 waren im Zielbereich des Wettkampfs

zwei Sprengsätze gezündet worden

. Drei Menschen kamen damals ums Leben, 264 wurden verletzt. Läufer, die sich noch auf der Strecke befanden, wurden daraufhin gestoppt und konnten ihr Rennen nicht beenden. Deswegen und auch wegen des großen Interesses vergaben die Veranstalter 9000 Startnummern mehr als üblich. Daher dürfen diesmal 36.000 Läuferinnen und Läufer am Boston-Marathon teilnehmen.

jj/wa (dpa, SID, AFP)