1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Rekordgewinn

US-Amerikanerin gewinnt Jackpot mit 759 Millionen Dollar

Über Nacht zur Multimillionärin werden - für eine Frau aus Massachusetts ist dieser Traum Realität geworden. Sie räumte den größten Einzelgewinn der Lottogeschichte ab.

USA Powerball Jackpot (Reuters/B. McDermid)

Der Jackpot der Powerball-Lotterie stieg bis auf 759 Millionen Dollar an

Nur Stunden vor der Ziehung am Mittwoch kaufte sich Mavis Wanczyk an einer Tankstelle ein Los der Powerball-Lotterie. Am Donnerstag war die 53-jährige Krankenhaus-Angestellte dann um 759 Millionen Dollar, rund 640 Millionen Euro, reicher. Die Mutter zweier Kinder hatte damit den zweitgrößten Jackpot der Geschichte geknackt und so viel Geld gewonnen wie noch kein Einzelspieler zuvor.

Jemals im Lotto zu gewinnen, war für Wanczyk laut eigener Aussage immer nur ein frommer Wunsch. Der Gedanke, dass ihr das Glück ermöglichen würde, nach Jahrzehnten im Mercy Medical Center in Springfield früher in den Ruhestand gehen zu können, war ihr fremd. Nun wurde dieser Traum allerdings wahr. "Ich habe sie angerufen und ihnen gesagt, dass ich nicht mehr kommen werde", erklärte Wanczyk lachend in einer Pressekonferenz der Massachusetts State Lottery.

USA Powerball Jackpot (picture-alliance/AP Photo/J. Reynolds)

Die Gewinnerin Mavis Wanczyk (r.) bei der Pressekonferenz der Massachusetts State Lottery

Wie die Lotteriegesellschaft mitteilte, entschied sich die Frau für die Auszahlung des Gewinns in einer Summe. Damit nimmt der Gewinn auf 480 Millionen Dollar ab. Nach Steuern bleiben dann noch knapp 340 Millionen übrig. Die volle Summe hätte sie nur erhalten, wenn sie die Auszahlung über viele Jahre akzeptiert hätte.

Wanczyk hatte die Zahlen nach eigener Aussage anhand von Geburtstagen in der Familie und wiederkehrenden Ereignissen aus ihrer Umwelt ausgewählt. Anstatt zunächst in der Anonymität zu verharren, habe sie sich entschieden, in der Öffentlichkeit zu ihrem Gewinn zu stehen, erklärte sie vor den Journalisten. Dann sei der Rummel bald vorbei und man werde sie hoffentlich in Ruhe lassen.

djo/gri (afp, dpa)

Die Redaktion empfiehlt