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Aktuell Welt

UN-Sicherheitsrat verurteilt Raketentest Nordkoreas

Mit dem erneuten Raketenstart wollte Nordkorea zum 104. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il Sung offenbar Stärke zeigen. Der Test ging schief - die internationale Gemeinschaft verurteilt das Land dennoch.

Poster von Kim Il Sung (Foto: cc 2.0-by-yeowatzup)

Der Staatsgründer Kim Il Sung wird sehr verehrt, er ist der Großvater des heutigen Präsidenten Nordkoreas

Pjöngjang habe erneut gegen UN-Resolutionen verstoßen, auch wenn der Startversuch offenbar gescheitert sei, hieß es in einer einstimmig verabschiedeten Erklärung der 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats in New York. Das höchste UN-Gremium rief Nordkorea auf, alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Entwicklung ballistischer Raketen einzustellen. Der Sicherheitsrat behielt sich weitere Strafen gegen das international isolierte Land vor. Seit 2006 sind bereits UN-Sanktionen in Kraft.

"Katastrophal"

Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap hatte die kommunistische Regierung im Nachbarland am Freitag vermutlich eine Mittelstreckenrakete vom Typ Musudan mit einer geschätzten Reichweite von etwa 2500 bis 4000 Kilometern abgeschossen. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums verlief der Startversuch aber "katastrophal" und endete mit einer "Feuerkugel".

Nordkorea hatte im Januar seinen vierten Atomwaffentest seit dem Jahr 2006 und einen Monat später den Start einer ballistischen Rakete bekanntgegeben. Seither folgten weitere Raketentests, die ebenfalls gegen UN-Resolutionen verstießen. Im März beschloss der UN-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Sanktionen gegen das Land.

fab/kle (dpa, afp, rtr)