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Islamischer Terrorismus

Trump ruft Muslime in Ramadan-Botschaft zu Verurteilung von Gewalt auf

Für Muslime beginnt an diesem Samstag der Fastenmonat Ramadan. In einer Grußbotschaft rief der US-Präsident die Gläubigen auf, sich gegen Gewalt zu stellen, die im Namen ihrer Religion ausgeübt wird.

Großbritannien Manchester - Trauer nach Terroranschlag (Getty Images/L. Neal)

Zum Gedenken an die Toten legen Trauernde in der Nähe des Tatorts in Manchester Blumen nieder

Gewaltaktakte wie die in den vergangenen Tagen verübten Anschläge auf ein Popkonzert im englischen Manchester und auf einen mit Angehörigen der christlichen Minderheit der Kopten besetzten Bus in Ägypten stünden im "direkten Gegensatz" zum Geist des Ramadan, erklärte US-Präsident Donald Trump in einem Statement, das vom Weißen Haus in Washington verbreitet wurde. Darin heißt es weiter, solche Gewaltakte "festigen nur unsere Entschlossenheit, die Terroristen und ihre perverse Ideologie zu besiegen".

Trump hatte bereits bei seinem Besuch in der saudischen Hauptstadt Riad am vergangenen Wochenende, die muslimische Welt zum gemeinsamen Kampf mit dem Westen gegen den islamistischen Terrorismus aufgerufen.

Während des Ramadan dürfen gläubige Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht essen oder trinken, nicht rauchen und keinen Geschlechtsverkehr haben. Ausgenommen sind Kranke, Reisende, Kinder und Frauen während der Schwangerschaft oder der Menstruation. Der Fastenmonat beginnt traditionell, wenn die schmale Mondsichel nach dem Neumond wieder am Himmel gesichtet wird. Dies kann in den verschiedenen islamischen Ländern variieren.

Zwei weitere Festnahmen in Manchester

Derweil hat die britische Polizei nach dem Terroranschlag in Manchester zwei weitere Verdächtige festgenommen. In der Nacht seien weitere Wohnungen durchsucht worden, twitterte die Polizei.

Damit wurden im Zusammenhang mit dem Anschlag bereits 13 Verdächtige festgesetzt. Zwei von ihnen wurden jedoch wieder freigelassen. Salman Abedi, ein Brite libyscher Abstammung, hatte am Montagabend nach einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande einen Sprengsatz gezündet und 22 Menschen mit in den Tod gerissen darunter viele Kinder. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Polizei vermutet ein ganzes Netzwerk hinter dem Anschlag.

uh/ust (dpa, afp)

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