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Aktuell Welt

Trump ruft Araber zum gemeinsamen Kampf gegen Terrorismus auf

US-Präsident Trump hat die islamischen Staaten aufgefordert, Terroristen keine Zuflucht zu gewähren. Das Übel des Terrorismus könne nur gemeinsam überwunden werden, sagte Trump in der saudischen Hauptstadt Riad.

Der amerikanische Staatschef ruft die arabische Welt zu einem stärkeren Kampf gegen den islamistischen Terrorismus auf. "Unser Ziel ist eine Koalition von Nationen, die das Ziel teilen, den Extremismus auszumerzen", sagte Trump vor Staats- und Regierungschefs muslimischer Staaten in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Trump bot den islamischen Staaten eine Partnerschaft an, fordert aber zugleich mehr Engagement von ihnen.

"Kampf zwischen Gut und Böse"

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Trump: Kampf gegen Terrorismus ist "Schlacht zwischen Gut und Böse"

Die Staaten des Nahen Ostens könnten nicht auf die USA warten, "um den Feind zu zerschlagen". Das Übel könne nur überwunden werden, wenn die "Kräfte des Guten vereinigt und stark sind - und wenn jeder in diesem Raum seien fairen Teil dazu beiträgt und seinen Teil der Last trägt", sagte Trump. 

Noch eine Wende Trumps?

In seiner Wahlkampagne hatte der Republikaner Trump Muslime und den Islam wiederholt sehr polemisch attackiert. Sein Einreisestopp für Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten hatte für Empörung im In- und Ausland gesorgt.

Die saudi-arabische Hauptstadt ist die erste Station seiner neuntägigen Reise durch den Nahen Osten und Europa.Es ist die erste Auslandsreise des US-Präsidenten. Er wird anschließend nach Israel und in die Palästinensergebiete weiterreisen. Weitere Stationen sind der Vatikan, wo er von Papst Franziskus empfangen wird, der NATO-Gipfel in Brüssel sowie der Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) auf Sizilien.

SC/HF (afp, dpa)

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