Touadéra ist neuer Präsident der Zentralafrikanischen Republik | Aktuell Afrika | DW | 20.02.2016
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Aktuell Afrika

Touadéra ist neuer Präsident der Zentralafrikanischen Republik

Der frühere Regierungschef Touadéra ist als Sieger aus der Stichwahl in Zentralafrika hervorgegangen. Er bekam fast doppelt so viele Stimmen wie Konkurrent Dologuélé, ebenfalls ein Ex-Ministerpräsident.

Faustin Archange Touadéra (Foto: AFP)

Faustin Archange Touadéra (M.)

Auf Faustin-Archange Touadéra ruht nun die ganze Hoffnung, das bitterarme Land nach fast drei Jahren Bürgerkrieg zu befrieden. Der frühere Regierungschef erhielt bei der Stichwahl um das höchste Amt in der Zentralafrikanischen Republik mehr als 62 Prozent der Stimmen, wie die zentrale Wahlbehörde in der Hauptstadt Bangui mitteilte. Sein Rivale Anicet-Georges Dologuélé bekam gut 37 Prozent.

Verfassungsgericht muss noch bestätigen

Das Ergebnis der Abstimmung vom vergangenen Sonntag muss noch vom Verfassungsgericht bestätigt werden. Der ehemalige Banker Dologuélé hatte nach dem ersten Wahlgang Ende Dezember noch mit 23,7 Prozent der Stimmen in Führung gelegen, der frühere Mathematik-Lehrer Touadéra kam damals nur auf 19,1 Prozent.

Die Zentralafrikanische Republik war im März 2013 durch den Sturz des christlichen Präsidenten François Bozizé in eine Spirale der Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Milizen gerissen worden.

Bei schweren Gewalttaten wurden tausende Menschen getötet. Hunderttausende Einwohner wurden in die Flucht getrieben. Seit 2014 sind 11.000 Blauhelmsoldaten im Land stationiert.

se/jj (afp, ap)

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