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Aktuell Amerika

Tote und Verletzte bei Amoklauf im US-Bundesstaat Kansas

Schon wieder erschüttert ein Amoklauf die USA. In einer Kleinstadt im Bundesstaat Kansas erschoss ein Mann mindestens drei Menschen und verletzte 14. Der Täter und die meisten Opfer waren wohl Kollegen.

An mindestens vier Tatorten eröffnete der Amokläufer das Feuer auf seine Opfer. Nach Angaben des örtlichen Sheriffs, Townsend Walton, schoss der 38-jährige Mann in der Kleinstadt Hesston zunächst wahllos auf Passanten und verletzte zwei von ihnen.

Anschließend fuhr der Täter zu seiner Arbeitsstelle, einer Firma für Gartengeräte. Wie die Polizei mitteilte, erschoss er auf dem Parkplatz und auf dem Betriebsgelände mindestens drei Menschen. Andere Quellen sprachen zunächst von mindestens sieben Toten. Bei dem Angriff wurden nach offiziellen Angaben 14 Menschen verletzt, fünf davon lebensgefährlich.

Der Angreifer selbst sei von Polizeikugeln getroffen und getötet worden, sagte Sheriff Walton.

Motiv unklar

Über die Hintergründe der Tat hat die Polizei bislang noch keine Erkenntnisse bekanntgegeben. Örtlichen Medienberichten zufolge hatte der Schütze vor der Tat auf der Internetplattform Facebook ein Foto von sich mit einem Gewehr veröffentlicht.

"Es ist ein schreckliches Ereignis, das viele sehr traurige Menschen zurücklassen wird", sagte Sheriff Walton. Der Gouverneur des Bundesstaates Kansas, Sam Brownback, rief dazu auf "für die Menschen in Hesston" zu beten.

Immer wieder Amok

In den USA gibt es aufgrund der laxxen Waffengesetze immer wieder Schießereien mit hohen Opferzahlen. Versuche von Präsident Barack Obama, die Gesetze zu verschärfen, scheiterten stets am Widerstand der mächtigen Waffenlobby und des von Republikanern dominierten Kongresses.

mak/bor (afp, ap, reuters, dpa)