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Aktuell Nahost

Tote nach Selbstmordattentat im Jemen

Mehr als 30 Menschen sind bei einem Anschlag in der zentraljemenitischen Stadt Ibb getötet worden. Sie waren Besucher einer Feier schiitischer Huthi-Rebellen.

Der Selbstmordattentäter zündete seinen Sprenggürtel in einem Kulturzentrum während einer Feier zu Ehren des Geburtstages von Mohammed, dem Propheten des Islam. Wie ein Sprecher der schiitischen Huthi-Rebellen mitteilte, habe er sich dabei inmitten von 400 Besuchern befunden. Außerdem sei eine weitere Bombe in der Nähe eines Fensters des Gebäudes explodiert. Bislang ist von mehr als 30 Toten die Rede, darunter befindet sich nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP auch der Gouverneur von Ibb, Yahya al-Aryani.

Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt, allerdings kämpfen die schiitischen Huthi-Rebellen mit den sunnitischen Anhängern der Terrororganisation Al-Kaida um die Macht im Land. Die Huthis beherrschen seit dem Sommer weite Teile des Jemens und kontrollieren auch die Hauptstadt Sanaa. Gegenwehr erhalten sie vor allem in mehreren südjemenitischen Provinzen. Die Armee des Landes bleibt in dem Konflikt weitgehend machtlos.

fab/wl (ape, afp, rtre, dpa)