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Aktuell Asien

Tote bei Erdrutschen in Japan

Bei Erdrutschen nach heftigen Regenfällen sind im japanischen Hiroshima zahlreiche Menschen getötet worden. Viele werden noch vermisst. Meteorologen warnen vor weiteren Schlammlawinen und Überschwemmungen.

Mindestens 36 Menschen sind bei Erdrutschen nach sintflutartigen Regenfällen in Hiroshima im Westen Japans ums Leben gekommen, wie ein Beamter der Behörde für Katastrophenmanagement mitteilte. Zehn Menschen würden noch vermisst.

Unter den Toten sei auch ein zweijähriges Kind, das verschüttet worden war, meldeten japanische Medien. Fast 500 Menschen mussten in Notunterkünften Zuflucht suchen. Auf Fernsehbildern waren verschüttete und überschwemmte Häuser zu sehen

Rettungskräfte kletterten auf Dächer und in die oberen Stockwerke, um Überlebende zu bergen. Innerhalb von 24 Stunden fielen 240 Milliliter Regen, das ist so viel wie durchschnittlich im gesamten August.

Meteorologen warnen vor Hochwasser

Ministerpräsident Shinzo Abe kehrte aus dem Urlaub in sein Büro in Tokio zurück. Er erklärte, die Regierung werde Hunderte Soldaten für die Rettungsarbeiten nach Hiroshima in Marsch setzen. Örtliche Stellen hatten um Unterstützung gebeten. Meteorologen warnten vor neuen Schlammlawinen, Überschwemmungen und Hochwasser in Flüssen in weiten Teilen Westjapans..

Erdrutsch in Hiroschima, Japan, Foto: reuters

Hunderte Rettungskräfte sind im Einsatz

Erdrutsche kommen im gebirgigen und dicht bevölkerten Japan häufig vor. Wegen Platzmangels werden viele Häuser an Berghänge gebaut.

Im Oktober letzten Jahres kamen zahlreiche Menschen von Schlammlawinen nach einem Taifun auf der Insel Oshima, südlich von Tokio ums Leben.

cr/haz (dpa, afp, rtr)