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Somalia

Terroranschlag in Somalia

Ziel des Angriffs der Al-Shabaab-Miliz in der Hauptstadt Mogadischu waren eine Polizeistation und eine Kontrollstelle. Mindestens 16 Menschen wurden nach neuen Angaben der Polizei getötet. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Somalia Mogadischu Autobombe (picture-alliance/abaca/N. Gelle Gedi)

Der Anschlagsort am Hafen von Mogadischu

Unter den Todesopfern sind mindestens fünf Polizisten. Laut Augenzeugen gibt es viele verletzte Zivilisten. Die Opferzahl dürfte nach Polizeiangaben noch steigen.

Der Attentäter hatte seinen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen nahe dem Hafen in der somalischen Hauptstadt zur Explosion gebracht. Die gewaltige Detonation war in weiten Teilen von Mogadischu zu spüren. Eine dicke schwarze Rauchwolke stieg auf. Rettungswagen rasten zum Tatort, wo nach der Explosion Schüsse zu hören waren. Die Polizei teilte mit, sie habe Warnschüsse abgegeben, um Menschen vom Anschlagsort fernzuhalten. Die Situation sei unter Kontrolle. "Das Areal ist umstellt von somalischen Sicherheitskräften und Soldaten der Afrikanischen Union (AU)", sagte ein Sprecher der Sicherheitskräfte.

Somalia Mogadischu' Autobombenanschlag (picture-alliance/dpa/S. Warsame)

Helfer bergen ein Opfer

Die sunnitische Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte die Tat in ihrem Radiosender Andalus für sich. Die Extremisten, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden sind, kämpfen seit Jahren mit Gewalt für einen sogenannten Gottesstaat am Horn von Afrika. Die islamistischen Rebellen wurden vor fünf Jahren durch somalische Regierungstruppen und AU-Soldaten aus Mogadischu vertrieben. Sie kontrollieren aber immer noch einige ländliche Regionen.

se/uh (ap, rtr, afp, dpa)

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