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Aktuell Asien

Taifun "Halong" steuert auf Japan zu

Japan bereitet sich auf Taifun "Halong" vor. Mehr als 500.000 Menschen im Süden des Landes sind aufgerufen, sich in Schutzräumen in Sicherheit zu bringen. An den Küsten werden bis zu zwölf Meter hohe Wellen erwartet.

Die japanische Meteorologiebehörde warnte vor Starkregen, Sturm, bis zu zwölf Meter hohen Wellen, Überschwemmungen und Erdrutschen auf den südlichen Hauptinseln Kyushu und Shikoku. Nach den Prognosen der Meteorologen trifft der Tropensturm "Halong" in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) auf Land. Für Teile der südlichen Pazifikküste riefen die Behörden die höchste Alarmstufe aus.

Bereits jetzt sorgt der Wirbelsturm, der sich mit rund 15 Kilometern pro Stunde nur langsam in Richtung Land bewegt, im Süden des Inselstaates für heftige Regenfälle und Wind in Orkanstärke. Erwartet werden bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 24 Stunden und Windstärken von bis zu 180 Stundenkilometern in der Spitze.

Mehr als 470 Flüge wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo vorsorglich gestrichen, viele Passagiere strandeten auf den Flughäfen, gerade zum Beginn der japanischen Sommerferienzeit.

Heftiger Regen in der Stadt Kochi schon vor dem Taifun (Foto: picture alliance/ Kyodo)

Heftiger Regen in der Stadt Kochi schon vor dem Taifun

In der aktuellen Taifunsaison sind bereits elf Wirbelstürme über Japan hinweggezogen. Erst vor wenigen Tagen wütete der Taifun "Nakri" über dem Westen des Landes. Mehr als 500.000 Menschen waren angewiesen, sich in Schutzunterkünfte zu begeben. Ein Mann kam ums Leben.

Vor einem Monat waren durch den mächtigen Wirbelsturm "Neoguri" mehrere Menschen im Süden Japans in den Tod gerissen worden. Es war einer der schwersten Taifune der vergangenen Jahre in Japan.

qu/se (dpa, afp)

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