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Asien

Taiwan bereitet sich auf Taifun "Matmo" vor

In Taiwan treffen die Behörden Vorkehrungen für den ersten Wirbelsturm der Saison. Nach Angaben des Wetterdienstes wird der Taifun "Matmo" am frühen Mittwoch auf Land treffen.

Taiwan bereitet sich auf einen Taifun mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 170 Stundenkilometern vor. Wenn der Sturm auf Land treffe, seien insbesondere heftige Regenfälle und gefährliche Erdrutschen in den Bergregionen zu befüchten, warnten Meteorologen.

Die Behörden evakuierten vorsorglich die Urlaubsinseln Green Island und Orchid Island. Für rund 5400 Touristen ist der Urlaub dort zu Ende. Es handelt sich um den ersten Taifun in Taiwan in diesem Jahr. Nach entsprechenden Hinweisen des Wetterdienstes wurde die Fährverbindung zwischen den Inseln und der Hafenstadt Taitung für drei Tage ausgesetzt. Auch die Fischerboote kehrten in die Häfen zurück. "Die Menschen sollten sich vor Starkregen und Wind schützen", warnte der Meteorologe Lin Chih-hui. "Je näher Matmo kommt, desto heftiger wird er." Das taiwanische Verteidigungsministerium mobilisierte 55.000 Soldaten und 24 Flugzeuge, um die Rettungskräfte zu unterstützen.

Der schwerste Taifun seit 40 Jahren

Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer in Vietnam, Südchina und Philippinen auf 151 gestiegen, nachdem der Taifun "Rammusun" die drei Länder in der Vorwoche heimgesucht hatte. In China (siehe Artikelfoto) suchen Rettungsdienste weiter nach 25 Vermissten. Fernsehbilder zeigen, wie groß die Schäden der Naturkatastrophe in den drei Ländern sind: Mehr als 110.000 Häuser wurden zerstört, viele Straßen und Brücken wurden beschädigt. In 440.000 Häusern fiel der Strom aus. Tausende Hektar Reisfelder sind überflutet. Hundertausende Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

Taifun Rammasun verwüstete viele Häuser in Südchina (Foto: Reuters)

Taifun "Rammasun" verwüstete viele Häuser in Südchina

Nach Angaben der chinesischen Behörden erreichte "Rammusun" eine Spitzengeschwindigkeit von 216 Stundenkilometern. Somit war er der schwerste Sturm im Süden Chinas seit 40 Jahren und der schwerste in der südostasiatischen Region in dieser Saison.

am/kle (dpa, ape, afpd)