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Wirtschaft

Streik bei Deutscher Bahn

Der bundesweite Bahnverkehr steht zum überwiegenden Teil still. Mit einem Streik im Güter- und Personenverkehr will die Lokführergewerkschaft GDL den Druck im festgefahrenen Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn (DB) und ihren Wettbewerbern erhöhen. Den Arbeitsniederlegungen im Güterbereich folgten am Donnerstagmorgen (10.03.2011) deshalb umfassende Streiks im Personenverkehr. Die auf sechs Stunden angelegten Ausstände erstrecken sich über ganz Deutschland. Bereits seit Mittwochabend wird der Güterverkehr auf der Schiene bestreikt. Dort liegt der Schwerpunkt in Ostdeutschland. Dank rund 500 streikender Lokführer kamen insgesamt laut GDL mehr als 600 Güterzüge bis zum Donnerstagmorgen gar nicht oder allenfalls stark verspätet bei ihren Zielorten an. Die GDL möchte mit dem Streik einheitliche Tarifbedingungen für etwa 20 000 Lokführer der Deutschen Bahn (DB) und weitere rund 6000 bei der DB-Konkurrenz durchsetzen.