1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Aktuell Kultur

Stones trauern um Saxophonisten Bobby Keys

Er hat für die Allergrößten gespielt: Der Saxophonist Bobby Keys musizierte mit Buddy Holly, John Lennon, Eric Clapton und Joe Cocker - vor allem aber mit den Rolling Stones.

Fast ein halbes Jahrhundert stand er mit Mick Jagger und Keith Richards auf der Bühne. Mit dem Tod von Bobby Keys verlieren die Rolling Stones nicht nur ihren Saxophonisten, der sie 45 Jahre lang auf Touren und bei Sessions begleitete, sondern auch einen engen Freund. Keys sei im Alter von 70 Jahren in seinem Haus in Franklin im US-Bundesstaat Tennessee an Leberzirrhose gestorben, teilte die Wochenzeitung "Nashville Scene" mit.

Bobby Keys bei einem Auftritt im Jahr 1987 (Foto: picture alliance/dpa)

Auf der Bühne zu Hause: Bobby Keys 1987

"Ich habe den besten Kumpel der Welt verloren, ich kann nicht ausdrücken, wie traurig ich bin", schrieb Stones-Gitarrist Keith Richards im Kurznachrichtendienst Twitter. In einer offiziellen Erklärung heißt es, die Band sei "niedergeschmettert vom Verlust ihres sehr nahen Freundes und legendären Saxophonisten".

Tour-Absage im Oktober

Erst im Oktober hatten die Rolling Stones ihren Fans mit Bedauern mitgeteilt, dass Keys sie auf Anordnung seines Arztes nicht bei Konzerten in Australien und Neuseeland begleiten werde.

Der Star-Musiker, der am selben Tag geboren wurde wie Keith Richards, trug auch den Spitznamen "Mr. Brown Sugar" nach seinem legendären Solo im gleichnamigen Stück der Stones auf dem Album "Sticky Fingers".

Drogen-Beichte

Keys verewigte sich mit Klassikern der Rolling Stones, aber auch in Aufzeichnungen mit John Lennon, Joe Cocker, Barbra Streisand, B. B. King, Carly Simon und Lynyrd Skynyrd. Er war noch ein Teenager, als er bereits in den 1950er-Jahren für Buddy Holly Saxophon spielte. Später hatte er wie viele andere Rockmusiker Drogenprobleme, worüber er auch in seiner Autobiographie "Every Night's a Saturday Night" schrieb.

jj/SC (APE, dpa, afp)

Die Redaktion empfiehlt