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Kultur

Spitze im Netz

Der Endspurt um die "Internet-Oscars" hat begonnen. In wenigen Tagen ist Bewerbungsschluss für die "Webby Awards".

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Die "Webby Awards" haben sich im sechsten Jahr ihres Bestehens endgültig als der "Oskar des Internets" etabliert. Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist nächste Woche haben sich nach Angaben der Organisatoren Webseitenbetreiber und Designer aus mehr als 37 Ländern um die Auszeichnung beworben.

Danksagung in fünf Worten

Aus Deutschland gehen bislang rund 20 Internetseiten in das Rennen um die besten Websites, sagte Webby-Chefin Maya Draisin der Nachrichtenagentur dpa. Um dem Namen "World Wide Web" gerecht zu werden, sei eine noch stärkere Beteiligung aus Europa erwünscht, fügte sie hinzu. Die Auszeichnungen werden im Juni während einer offiziellen Zeremonie in San Francisco von der internationalen "Academy of Digital Arts and Sciences" verliehen. Genau wie bei den Film-Oscars dürfen die Preisträger eine Dankesrede an das Publikum richten. Im Gegensatz zu den Kinostars müssen sich die Internetgrößen jedoch kurz fassen: Die Webby-Ansprache darf aus höchstens fünf Wörtern bestehen.

Bewerber aus Brasilien, Zypern und Korea

Trotz der internationalen Ausrichtung verhindern Sprachbarrieren einen noch stärkeren Wettbewerb. Nach Angaben der Veranstalter werden nur englischsprachige oder visuelle Webseiten berücksichtigt, die von der größtenteils amerikanischen Jury beurteilt werden können. Die Anzahl der Anträge, vor allem aus Ländern wie Brasilien, Zypern und Korea, die erstmals an dem Wettbewerb teilnehmen, hätten die Erwartungen jedoch übertroffen. Rund 15 Prozent der Webby-Teilnehmer von 2001 waren Nicht-Amerikaner. Die Anmeldefrist für dieses Jahr endet am 15. Februar.

David Bowie und Björk als Jury

Aus allen Einsendungen werden 150 Bewerber in 30 Kategorien nominiert, darunter in Sparten wie Aktivismus, Mode, Kunst, News, Finanzen, Reise, persönliche und verrückteste Webseiten. Ziel ist es, auch kleine Internetauftritte zu würdigen, die für die kreative Entwicklung des Internets von Bedeutung sind. Ausgesucht werden die Preisträger von den 370 Akademie-Mitgliedern, unter ihnen Prominenz wie David Bowie, Björk, Oracle-Chef Larry Ellison und Regisseur Francis Ford Coppola. (mik)

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