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Fußball

Spanier Martinez kommt zum FC Bayern

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat den 23 Jahre alten spanischen Welt- und Europameister Javier Martinez unter Vertrag genommen. Es ist der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte.

Javier Martinez jubelt im Trikot von Athletic Bilbao. Foto: dpa

Javier Martinez

Das wochenlange Tauziehen um den spanischen Mittelfeldspieler Javier Martinez ist zu Ende. Der 23 Jahre alte Welt- und Europameister wechselt vom spanischen Erstligisten Athletic Bilbao zum deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Das bestätigte der Bundesligist. Martinez erhält einen Fünfjahresvertrag bis Mitte 2017. Der Spieler hinterlegte in Madrid im Beisein seines Beraters und eines Vertreters des FC Bayern beim spanischen Ligaververband LPF einen Scheck in Höhe von 40 Millionen Euro. Daraufhin erhielt er die Freigabe für den Wechsel. Es ist der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte.

Kurz vor Ende der Transferfrist

In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrfach geheißen, der Transfer von Martinez an die Isar stünde unmittelbar bevor. Doch regelmäßig war jeweils das Dementi gefolgt. Die Basken seien "sehr, sehr stur", beklagte sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß zwischenzeitlich. "In Bilbao gehen die Uhren etwas anders." Beide Seiten standen unter Zeitdruck: Am kommenden Freitag (31.08.2012) um Mitternacht endet die Transferfrist.

Teurer als Džeko und Gomez

Der bisher teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte war der Wechsel des Bosniers Edin Džeko vom VfL Wolfsburg zum englischen Premier-League-Club Manchester City Anfang 2011. Die Niedersachsen hatten für Džeko 34 Millionen Euro kassiert. Für den teuersten Bundesliga-Einkauf vor Javier Martinez hatten auch schon die Münchner gesorgt. 2009 hatte der FC Bayern für Nationalstürmer Mario Gomez 30 Millionen Euro an den VfB Stuttgart überwiesen.

Geteiltes Echo

Lob für den Martinez-Tranfer ernteten die Münchner von Oliver Bierhoff. "Man hört nur Gutes über ihn", sagte der Teammanager der Nationalmannschaft. Er finde es klasse, dass Bayern einen Spieler gekauft habe, "der noch eine große Zukunft vor sich hat". Kritik äußerte unter anderen Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer des Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen: "Ich habe das Gefühl, dass bei den Bayern die Nerven blank liegen. Sie versuchen, sich die Siegermentalität zurückzukaufen."

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