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Fußball

Spanien und Uruguay im Halbfinale

Die Favoriten haben sich durchgesetzt: Der Welt- und Europameister sowie der Südamerikameister stehen in der Runde der letzten Vier des Confed-Cups. Die Gegner dort: Gastgeber Brasilien und Italien.

Jordi Alba trifft zum 1:0 gegen Nigeria. Foto: Clive Rose/Getty Images

Jordi Alba erzielte das erste Tor in der Partie gegen Nigeria

Es ist das gewohnte Bild, wenn die "Furia Roja" spielt: Spanien hat viel Ballbesitz und lässt Ball und Gegner laufen. Folgerichtig gingen die Spanier im letzten Gruppenspiel gegen Nigeria in Fortaleza bereits in der 3. Minute in Führung. Jordi Alba war der Torschütze. Nach 20 Minuten schalteten die Iberer einen Gang runter und ermöglichten Nigeria so gute Torchancen. Die Afrikaner erwiesen sich jedoch im Abschluss als nicht kaltschnäuzig genug.

Nach einer Stunde wechselte Trainer Vicente del Bosque Stürmer Fernando Torres für Roberto Soldado ein und keine zwei Minute später machte der Joker sein Tor (62.). Den dritten Treffer erzielte erneut der Verteidiger vom FC Barcelona, Jordi Alba (88.). Spanien hat damit souverän seine drei Gruppenspiele gewonnen und musste lediglich gegen Uruguay einen Gegentreffer hinnehmen.

Hernandez mit vier Toren

Abel Hernandez trifft zum 1:0 gegen Tahitit, eines von insgesamt fünf Toren. Foto: Laurence Griffiths/Getty Images

Sein erstes von insgesamt vier Toren in der Partie gegen Tahiti: Uruguays Abel Hernandez

Die Partie Uruguay gegen Tahiti in Recife hat Abdel Hernandez fast im Alleingang für sich entschieden. Der Stürmer vom italienischen Erstligisten US Palermo erzielte beim 8:0 (4:0) gegen Tahiti vier Tore (2., 24., 45.+, 66./Foulelfmeter). Dabei traf Hernandez bereits nach 79 Sekunden und erzielte damit das früheste Tor der Tunier-Historie. Der 22-Jährige war 26 Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter Tuncay Sanli aus der Türkei.

Die anderen Treffer schossen Diego Perez (27.), Nicolas Lodeiro (61.) und Luis Suarez (82., 90.). Ihre beste Szene hatten die Tahitianer in der 50. Minute: Uruguays Abwehrmann Andres Scotti schoss einen Elfmeter, den Torwart Meriel parierte. Keine zwei Minute später war Scotti anscheinend noch wütend über die vergebene Torchance, dass er nach der zweiten Gelben Karte vom Platz musste. Tahiti hatte jedoch nur sieben Minuten einen Mann mehr, da Teheivarii Ludivion nach einem Foul ebenfalls Gelb-Rot sah (59.).

Uruguays Aquirregaray (l.) im Zweikampf mit Tahitis Vahirua. Foto:DANIEL GARCIA/AFP/Getty Images

Uruguays Aquirregaray (l.) im Zweikampf mit Vahirua

Ozeanmeister Tahiti, der erstmals bei einem großen internationalen Turnier teilnahm, verabschiedete sich mit 1:24 Toren vom Confederations Cup in Brasilien. Gegen Nigeria gelang Jonathan Tehau der einzige Treffer. Obwohl vom Niveau mit den anderen Teams nicht annährend zu vergleichen, hat das Team stets aufopferungsvoll gekämpft und damit die Herzen der Zuschauer erobert.

Halbfinals: Brasilien – Uruguay, Spanien - Italien

Im Halbfinale trifft am Mittwoch (26.6.2013) Brasilien, Erster der Gruppe A, auf den Zweiten der Gruppe B, Uruguay. Die zweite Partie bestreiten am Donnerstag (27.6.2013) Spanien (1. Gruppe B) und Italien (2. Gruppe A) – zuletzt haben die beiden Teams bei der EM 2012 im Finale gegeneinander gespielt, mit Spanien als Sieger. Zumindest sportlich sorgt Brasilien für positive Schlagzeilen: Der Gastgeber hat alle drei Gruppenspiele gewonnen. In den vergangenen Monaten war die Kritik an der Seleçao recht laut geworden, da die Testspiel-Ergebnisse nicht immer stimmten.

Am Confedederation Cup nehmen neben Brasilien der aktuelle Weltmeister Spanien, sowie die jeweiligen Meister aller sechs FIFA-Konförderationen teil. Da Spanien sowohl amtierender Welt- als auch Europameister ist, rückte Italien für die UEFA nach. Ozeanienmeister Tahiti war der krasse Außenseiter.

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