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Champions League

Siege für Sevilla und Juve

Der FC Sevilla und Juventus Turin gewinnen ihre Achtelfinal-Hinspiele in der Champions League. Aber auch Leicester City hat noch Chancen aufs Weiterkommen. Porto dagegen ist so gut wie raus.

Juventus Turin steht mit einem Bein im Viertelfinale der Champions League. Der italienische Serienmeister setzte sich im Achtelfinal-Hinspiel beim FC Porto klar mit 2:0 (0:0) durch. Der FC Sevilla gewann gegen den englischen Titelträger Leicester City mit 2:1 (1:0).

Dank des ersten Champions-League-Treffers von Stürmer Jamie Vardy hat Leicester City noch alle Chancen weiterzukommen. Der Toptorjäger der Premier League der vergangenen Meistersaison traf in der 73. Minute zum nicht mehr für möglich gehaltenen Anschlusstreffer beim FC Sevilla. Dass Leicester überhaupt noch im Spiel war, hatte das Team seinem dänischen Torwart Kasper Schmeichel zu verdanken, der gleich mehrfach vorzüglich hielt. Unter anderem entschärfte er in der 15. Minute einen Strafstoß von Joaquin Corria.

Dennoch gingen die Spanier durch Pablo Sarbia (25.) und Corria (62.) verdient in Führung, und alles schien auf einen sicheren Sieg gegen den kriselnden Klub aus England hinauszulaufen. Doch dank Vardy darf der in England abstiegsbedrohte Überraschungsmeister sogar noch vom Viertelfinale träumen. Dazu würde im Rückspiel am 14. März schon ein 1:0-Sieg reichen. 

Zwei Jokertore für Juve

Keine großen Sorgen mehr muss sich Juventus Turin machen. Mit Nationalspieler Sami Khedira gewannen die Italiener nach einer hoch effektiv geführten Begegnung beim FC Porto mit 2:0. Dabei profitierte Juve auch vom Platzverweis für Portos Alex Telles in der 25. Minute. Der hatte nach zwei dummen Fouls innerhalb weniger Augenblicke zurecht die Gelb-Rote Karte vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych gesehen.

UEFA Champions League Porto vs Juventus Turin Schiedsrichter Felix Brych gibt rote Karte an FC Porto's Alex Telles (Reuters/R. Marchante)

Eigentlich eine klare Sache, der Platzverweis für Telles, aber die Porto-Spieler protestieren trotzdem

Dennoch brauchten die Gäste lange, um sich ihre Torchancen herauszuspielen. Erst, als der FC Porto langsam müde wurde, ergaben sich Räume in der Offensive. Der eingewechselte Marko Pjaca (72.) erzielte das 1:0, nur zwei Minuten später traf der ebenfalls erst kurz zuvor ins Spiel gekommene Dani Alves zum 2:0-Endstand. Juventus hätte allerdings schon früher in Führung gehen können, als Paulo Dybala kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Fernschuss den Pfosten traf.

to/sn (sid, dpa)

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