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Energiepreise

Shell und BP behaupten sich

Auf den Verfall der Ölpreise haben Branchenriesen wie Shell und BP mit Sparprogrammen reagiert. Das hilf ihnen jetzt: Shell steigert seinen Gewinn, auch BP macht Gewinn, aber weniger als zuvor.

Auch BP zeigte sich zufrieden: Der britische Konzern verdiente im abgelaufenen Quartal rund 848 Millionen Euro. Das ist zwar nur die Hälfte des Gewinns im Quartal davor, aber Experten hatten einen noch stärkeren Rückgang vorhergesagt. Allerdings halfen dabei auch einmalige Steuereffekte.

Ben van Beurden, Chef von Shell, dem britisch-niederländischen Konkurrenten, findet denn auch, für Entwarnung sei es noch zu früh: "Die niedrigeren Preise bleiben für die gesamte Branche eine große Herausforderung, und die Aussichten sind unsicher." Shell hatte das dritte Quartal des Jahren immerhin mit einem Plus von 18 Prozent abgeschlossen und war auf einen Gewinn von auf 2,55 Milliarden Euro gekommen. Das war deutlich mehr als erwartet.

12.500 Stellen weniger

Shell konnte durch eine Übernahme seine Produktion steigern, profitierte aber auch von Sparschritten. Im Zuge der Übernahme des Konkurrenten BG Group hatte der Konzern den Abbau von 12.500 Stellen angekündigt.

Andere der weltweit führenden Ölkonzerne wie Exxon und Chevron hatten letzte Woche einen deutlichen Rückgang ihrer Einnahmen vermeldet und das mit den niedrigen Preisen und kleineren Gewinnspannen bei den Raffinerien begründet.

Derzeit kostet ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent rund 49 Dollar, weniger als die Hälfte dessen, was noch Mitte 2014 gezahlt wurde. 

ar/hg (afp, ap, rtr)

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