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Politik

Selbstmordanschlag auf Markt im Nordkaukasus

Bei einem Selbstmordanschlag mutmaßlicher Islamisten auf einem belebten Marktplatz in Wladikawkas im Norkaukasus sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Weit über 100 wurden verletzt.

Trümmer am Eingang des Markts (Foto: dpa)

Der Anschlagsort in Wladikawkas

Nach Angaben des Innenministeriums der Teilrepublik Nordossetien sprengte sich der Attentäter am Eingang eines Marktes mit einer Bombe aus zehn Kilogramm TNT in einem Auto in die Luft.

Zweite Explosion befürchtet

Zerstörte Fahrzeuge (Foto: dpa)

Ein Bild des Schreckens

Der Anschlag ereignete sich am Vormittag, als sich wie gewöhnlich viele Arbeitsuchende am Eingang des Marktes aufhielten.

Durch den Druck zersprangen die Fernsterscheiben der umliegenden Häuser. Viele der Verletzten sind in lebensbedrohlichem Zustand. Die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS berichtet, es werde eine zweite Explosion befürchtet. Der Marktplatz und die angrenzenden Straßen seien gesperrt worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Der Markt und seine Umgebung waren in der Vergangenheit bereits häufiger Ziel von Bombenanschlägen mit zahlreichen Todesopfern.

Unruhen im Nordkaukasus

Russlands Präsident Dmitri Mdwedew sandte seinen Sondergesandten für den Nordkaukasus, Alexander Chloponin, zum Anschlagsort. In den Teilrepubliken Nordossetien, Dagestan, Tschetschenien und Inguschetien kämpfen seit Jahren islamistische Separatisten gegen kremltreue Einheiten für einen von Russland unabhängigen Staat. Im November 2008 erschoss ein Attentäter den Bürgermeister von Wladikawkas.

Autorin: Mona Hefni (dpa,afp,dapd)
Redaktion: Susanne Eickenfonder

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