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Mauer-Pläne

Seite an Seite an der Grenze gegen Trump

Es war kein Bollwerk. Aber es war ein Protest gegen die Pläne des US-Präsidenten, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Nicht zum ersten Mal.

Mit einer Menschenkette an der Grenze zu den USA haben etwa 1500 Mexikaner gegen die Mauerpläne von US-Präsident Donald Trump protestiert. In der Stadt Ciudad Juárez bildeten Schüler, Studenten und Politiker eine, wie sie es ausdrückten, "menschliche Mauer" am Ufer des Rio Grande. "Hand in Hand zeigen wir die nationale Einheit, die keinen Unterschied zwischen Menschen macht", sagte der Senator Armando Ríos Piter.

"Wir sind eine Stadt"

Der Bürgermeister von Ciudad Juárez, Armando Cabada, erklärte: "Die Menschenkette zeigt, dass die Grenzregion geeinter denn je ist." Auch der Bürgermeister der Nachbarstadt El Paso in den USA beteiligte sich an dem Protest: "Wir sind eine Stadt", sagte Oscar Leeser. Auch in der Grenzstadt Tijuana war eine Menschenkette geplant. Wiederholt hatte es schon vergleichbare Protestaktionen gegeben.  

Grenze zwischen Mexiko und USA (picture alliance/dpa/W. Seberger)

Die Grenze in Naco, Arizona

Donald Trump hat angekündigt, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten zu lassen, um Drogenschmuggel und illegale Einwanderung zu stoppen. Das Megaprojekt an dem 3200 Kilometer langen Abschnitt dürfte Schätzungen zufolge rund 20 Milliarden US-Dollar kosten. Trump will zudem, dass Mexiko für das Bauwerk zahlt. Im Streit um die Mauer war ein geplantes Treffen zwischen Trump und Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto zuletzt geplatzt.

ml/qu (dpa)