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Kultur

Scotland-Yard: Dianas Tod war ein Unfall

Drei Jahre dauerten die Untersuchungen. Das Ergebnis: Prinzessin Diana starb 1997 bei einem Autounfall. Es gab keinen Mordkomplott der königlichen Familie. Und die Prinzessin war auch nicht schwanger.

Prinzessin Diana im Juli 1982, Quelle: AP

Prinzessin Diana im Juli 1982

Prinzessin Diana könnte möglicherweise noch am Leben sein, wenn sie vor ihrem Verkehrsunfall in Paris den Sicherheitsgurt angelegt hätte. Bei der Vorstellung seines Abschlussberichts sagte der Leiter der britischen Ermittlungen, John Stevens, am Donnerstag (14.12.2006) in London über Diana und ihren Begleiter Dodi Al Fayed: "Hätten sie ihren Sicherheitsgurt getragen, wären sie vielleicht nicht tot." Der einzige Überlebende des Unfalls, der Leibwächter Trevor Rees-Jones, war angeschnallt.

Das Auto, in dem Diana mit ihrem Freund Dodi Fayed und dem Leibwächter saß, zerschellte am Abend des 31. Augusts 1997 im Pariser Alma-Tunnel nahe der Seine an einem Pfeiler. Der Wagen wurde gesteuert von Henri Paul, der nach Erkenntnissen der britischen Ermittler betrunken war und doppelt so schnell fuhr wie erlaubt. Auch die französischen Behörden hatten nach ihren Untersuchungen dem Fahrer die Schuld an dem Unfall gegeben.

Überall Verschwörungen

Bereits kurz nach dem Unfall kamen zahlreiche Verschwörungstheorien auf. So hieß es, Diana sei ermordet worden, weil das Königshaus eine Hochzeit zwischen ihr und Dodi habe verhindern wollen. Dodis Vater Mohammed Al Fayed, der Besitzer des Nobelkaufhauses Harrod's, verdächtigte unter anderen Dianas Ex-Mann Prinz Charles und dessen Vater Prinz Philip, in den Unfall verwickelt zu sein.

Anhänger von anderen Verschwörungstheorien behaupteten in den vergangenen Jahren, dass gar nicht das Blut von Paul untersucht worden sei. Die Proben seien vertauscht worden, um den Verdacht auf den Fahrer zu lenken. Nach Informationen der BBC bestätigten allerdings neue DNA-Tests, dass es sich tatsächlich um das Blut Pauls handelte. (kas)

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