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Ostafrika

Schlag gegen Al-Shabaab-Milizen

In Somalia haben Soldaten der Friedensmission Amisom 52 mutmaßliche Terroristen getötet. Den Angriff haben kenianische Soldaten gestartet.

Somalia kenianische Soldaten der Afrikanischen Union (Getty Images/AFP/AU-UN Ist Photo/S. Price)

Kenianische Soldaten im Auftrag der Afrikanischen Union im Nachbarland Somalia

In einer rund neunstündigen Offensive haben die kenianische Soldaten nach eigenen Angaben die Mitglieder der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet. Der Mörserangriff der Friedenstruppen der Afrikanischen Union (Amisom) erfolgte nahe dem Ort Badhaadhe in der Region Lower Jubba im Süden des Landes, wie ein Sprecher des kenianischen Militärs mitteilte. Auf Seiten der kenianischen Truppen soll es keine Toten gegeben haben.

Kenia grenzt an Somalia und ist seit 2011 dort mit Truppen vertreten. Mit rund 3700 Soldaten stellt Kenia neben Uganda, Burundi und Äthiopien eines der größten Kontingente der Amisom. Die Mission unterstützt mit rund 22.000 Soldaten und Polizisten die schwache somalische Regierung im Kampf gegen den Terror der Al-Shabaab. Die sunnitischen Extremisten versuchen seit Jahren, einen sogenannten Gottesstaat am Horn von Afrika zu errichten. Sie wollen die somalische Zentralregierung in Mogadischu stürzen und die Amisom-Truppen verjagen. Den Al-Shabaab-Milizen werden auch mehr als 100 Angriffe innerhalb Kenias vorgeworfen.

mas/kle (ap, dpa, rtr)

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