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Aktuell Afrika

Al-Shabaab greift Friedensmission in Somalia an

Die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz griff äthiopische Soldaten der Afrikanischen Union an, die in Somalia eigentlich für Entspannung sorgen sollen. Über die Zahl der Opfer herrscht Unklarheit.

Extremisten haben in Somalia nach eigenen Angaben bei einem Selbstmordanschlag auf äthiopische Soldaten der afrikanischen Friedenstruppe in dem Land (Amisom) 43 Menschen getötet. Die Amisom-Mission wiederum bezeichnete die von Al-Shabaab genannten Opferzahlen als Falschmeldung. Sie sprach ihrerseits von 110 in Haglan getöteten radikal-islamischen Kämpfern, zudem seien viele gefangengenommen worden.

Die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz hatte zuvor mitgeteilt, einer ihrer Kämpfer habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto in den Stützpunkt der Äthiopier gesteuert und dann die Bombe gezündet. Ein Sprecher der Al-Shabaab sagte: "Unsere Kämpfer haben den Halgan-Stützpunkt der Amisom gestürmt." Dabei seien auch 16 Shabaab-Milizionäre getötet worden.

Explosionen und Schusswechsel

Einwohner der zentralsomalischen Stadt Haglan, in der sich der Stützpunkt befindet, sprachen von einer riesigen Explosion. Danach seien heftige Schusswechsel zu hören gewesen.

An dem Amison-Einsatz beteiligen sich mehrere afrikanische Staaten. Die Truppe soll auch die vom Westen unterstützte Regierung Somalias sichern, die von der Al-Kaida nahestehenden Extremisten bekämpft wird.

sti/cr (afp, dpa, rtr)

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