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Kunst

Sachsen erwirbt Fürst-Pückler-Brauerei

Der Park des Fürsten Pückler-Muskau ist seit 2004 Unesco-Weltkulturerbe. Das historische Brauereigebäude verfiel im Lauf der Jahre. Jetzt hat das Land Sachsen das Baudenkmal bei einer Zwangsversteigerung erworben.

Die historische Immobilie ist Teil des Parkgeländes, das seit 2004 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Das Gebäude wurde 1844/45 von dem preußischen Architekten Ludwig Persius nach dem Vorbild der Berliner Bauakademie entworfen und erbaut, teilte das sächsische Bauministerium am Donnerstag in Dresden mit.

Fürst Hermann von Pückler-Muskau legte den Park zwischen 1815 und 1844 persönlich an - als Gartenkunstwerk. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 liegen zwei Drittel des insgesamt 830 Hektar großen Geländes auf polnischem Staatsgebiet. Das Ziegelsteinbauwerk der Brauerei, dem ein neogotischer Gasthof angegliedert ist, wurde von dem adeligen Bauherrn in den Landschaftspark miteinbezogen.

Es war nach dem Krieg an einen privaten Betreiber verkauft worden, die Nutzung der Brauerei lief allerdings 1992 aus. In der Folge verfiel das historische Gebäude zunehmend und geriet zuletzt in die Insolvenzmasse des letzten Besitzers. Das Land Sachsen will die Brauerei langfristig wieder restaurieren und Besuchern des Landschaftsparks als Kulturdenkmal zugänglich machen.

hm/suc (dpa/epd)

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