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Sport

Ricciardo startet in Monaco von der Pole

Mit einer sensationellen Runde setzt sich Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo gegen die Konkurrenz durch. Sein Teamkollege Max Verstappen hat Pech. Auch Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton muss um eine gute Platzierung zittern.

Mit der ersten Pole Position seiner Karriere hat Daniel Ricciardo im Red Bull das Mercedes-Duo in der Startaufstellung zum Formel-1-Klassiker in Monte Carlo auf die Plätze verwiesen. Der 26 Jahre alte Australier fuhr in der Qualifikation eine nahezu perfekte Runde auf dem winkeligen

Stadtkurs von Monte Carlo

und war 0,169 Sekunden schneller als WM-Spitzenreiter Nico Rosberg im Mercedes. Für Ricciardos Rennstall Red Bull ist es die erste Pole seit dem Brasilien-Grand-Prix 2013. Dritter in der K.o.-Ausscheidung wurde Titelverteidiger Lewis Hamilton vor Sebastian Vettel im Ferrari. Auf Rang fünf fuhr der ebenfalls sehr starke Nico Hülkenberg im Force India.

Hamilton erlebte zu Beginn der entscheidenden Qualifikationsrunde eine Schrecksekunde. Als die verbliebenen zehn Rennwagen auf die Strecke gehen sollten, streikte der Bolide des Weltmeisters. Nach hektischen Reparaturmaßnahmen konnte der Brite verspätet aber doch auf die Piste und schaffte noch die drittbeste Zeit. Dennoch ließ er direkt nach Ende des Qualifyings eine ganze Tirade heftigster Flüche über Funk ab.

"Wir haben auf beiden Autos ein Problem mit dem Benzindruck gehabt", erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff anschließend im Interview mit Sky. "Bei Nico haben wir es noch hinbekommen, aber bei Lewis ist es dann leider aufgetreten."

Verstappen verliert Vorderrad

Motorsport Monaco Max Verstappen

Verstappens Auto wird mit dem Kran geborgen

Gar nicht mehr dabei, als es um die besten Plätze für das Rennen am Sonntag (Start 14 Uhr MESZ) ging, war der Niederländer Max Verstappen - seit dem vergangenen

Rennen in Barcelona

der jüngste Formel-1-Sieger der Historie. In Monaco agierte das Top-Talent im zweiten Qualifikationsdurchgang in seinem Red Bull zu ungestüm: In einer engen Kurve kalkulierte er schlecht, touchierte die Leitplanke und für sich den rechten Vorderreifen ab. Nun muss er von ganz hinten starten - in Monte Carlo ein deutlich größerer Nachteil als auf "normalen" Formel-1-Strecken.

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