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Kultur

'Reporter ohne Grenzen': Protest gegen Internetzensur

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert alle Internetnutzer auf, sich per Klick, Blog und Stimme am Protest gegen die Zensur im World Wide Web zu beteiligen.

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Eine Aktion für freie Meinungsäußerung im Internet

Länder wie Kuba oder China stehen im Visier von ROG. Ab Dienstag(7.11.2006) um 11 Uhr kann jeder User weltweit die Arbeit der Organisation bei der Aktion "24 Stunden Klicken gegen Internetzensur" mit einem einfachen Mausklick unterstützen.

Jeder Klick zählt

Auf www.rsf.org findet man eine interaktive Karte mit einer Liste derjenigen Länder, die das Recht auf eine freie Meinungsäußerung im Internet noch immer rigoros unterbinden. Jeder Klick auf diese Karte hilft ROG dabei, sich noch energischer für einen freien Informationsfluss im World Wide Web einzusetzen.

Die Stimme erheben

Während der 24 Stunden nimmt ROG kritische Beiträge von Internetnutzern auf, um jene danach an den Yahoo-Mitbegründer Jerry Yang weiterzuleiten. Laut ROG hat der Konzern als erster seine Suchmaschinen in China zensiert und arbeitet eng mit den Behörden bei der Ergreifung staatsfeindlicher Blogger zusammen. Yahoo steht dabei stellvertretend für ähnlich agierende Unternehmen wie Microsoft oder Google.

Seinen eigenen Blog einrichten

ROG stellt seit Montag eine eigene Blog-Plattform bereit. Indem man seinen eigenen Blog auf www.rsfblog.org einrichtet, unterstützt man diejenigen, die Widerstand gegen die Internetzensur leisten. Zudem besteht jede Woche die Möglichkeit, unter der Rubrik "Die Welt aus Sicht der Blogs" die Meinungen von Bloggern aus aller Welt zu einem besonderen Thema zu erfahren.

Reporter ohne Grenzen auf Arabisch Die Webseite von ROG erscheint bereits in englischer, französischer und spanischer Sprache. Jetzt kommt noch eine Seite auf Arabisch hinzu, die täglich über Aktuelles zum Thema Pressefreiheit informiert. (tl)

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