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Kultur

Puschkin-Institut kommt nach Deutschland

Die Russen kommen mit Kultur und Wissenschaft nach Deutschland. Noch in diesem Jahr will das Moskauer Puschkin-Institut in der Bundesrepublik aktiv werden. Dadurch soll mit den Kultureinrichtungen der USA, Frankreichs, Spaniens und anderer Staaten in der Hauptstadt gleichgezogen werden. "Ziel ist die Verbreitung der russischen Sprache, Kultur und Wissenschaften", sagte Marina Gerzovskaya der Presseagentur AP. Die Kuratorin des Instituts bildet als Repräsentantin für Berlin bereits die Vorhut für bundesweite Aktivitäten.

Gegründet wurde das Puschkin-Institut als private Einrichtung im September 2002. Nach den organisatorischen Vorbereitungen erwarten die Initiatoren eine Finanzierung aus dem Staatshaushalt. Zurzeit prüfe die Duma in Moskau die Frage der Budgetfinanzierung, erklärte die Kuratorin. Das Puschkin-Institut wurde nach dem Vorbild des deutschen Goethe-Instituts gegründet, das in Russland und in vielen Ländern der Welt seit Jahrzehnten erfolgreich wirkt.

Noch älter in der internationalen Kulturlandschaft ist das Institut Française. Zu den populärsten Kultureinrichtungen nach 1945 in Westdeutschland gehörten die Amerika-Häuser. Dort wurden einer wissbegierigen jungen Generation demokratisches Wissen, westliche Kultur sowie Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung vermittelt.

  • Datum 29.01.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4c6U
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