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Sport

Prevc gewinnt die Vierschanzentournee

Mit zwei überragenden Sprüngen setzt sich der Slowene Peter Prevc auch beim vierten Springen in Bischofshofen durch. Auch Deutschlands Top-Skispringer Severin Freund kann sich über ein hervorragendes Ergebnis freuen.

Am Ende konnte Severin Freund seinem Konkurrenten Peter Prevc nur anerkennend applaudieren. Mit der Tagesbestweite von 142,5 Metern setzte der Slowene den Schlusspunkt beim vierten Springen der 64. Vierschanzentournee in Bischofshofen und holte sich überlegen den Tages- und den Gesamtsieg. Für Prevc war es nach den Erfolgen von Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck der dritte Sieg in Folge. Freund kam wie schon beim dritten Springen auf Rang zwei der Tageswertung. Der Weltmeister sprang auf der Paul-Ausserleitner-Schanze Weiten von 136 und 141 Metern. Mit 1112,9 Gesamtpunkten lag Freund am Ende nur 26,5 Zähler hinter Prevc (1139,4). Dritter in Bischofshofen wurde der Österreicher Michael Hayböck, der sich auch in der Gesamtwertung auf Rang drei schob (1081,6).

"Es ist sehr viel aufgegangen und hat viel Spaß gemacht", freute sich Freund anschließend im Interview mit der ARD. "Wir haben viel richtig gemacht. Es war eine sehr schöne Tournee, von der ich sehr viel mitnehmen werde. Der erste Wettkampf hat sehr gut funktioniert und das hat vieles sehr viel leichter gemacht."

Bischofshofen Vierschanzentournee Severin Freund nach seinem ersten Sprung (Foto: picture-alliance/dpa/D. Karmann)

Erster, Dritter, Zweiter, Zweiter - bei allen vier Springen stand Severin Freund auf dem Podium

Ebenfalls glücklich und sehr erleichtert zeigte sich der Gesamtsieger: "Ich bin sehr glücklich, dass ich gewonnen haben", sagte der schüchterne Prevc. "Es war hart, aber ein toller Tag. Ich war richtig nervös und konnte die letzten drei Tage nicht schlafen."

Gutes Mannschaftsergebnis

Insgesamt war die 64. Vierschanzentournee für die deutsche Mannschaft so erfolgreich wie lange nicht mehr. Mit Richard Freitag auf Rang neun und dem Zehnten Andreas Wank schafften es zwei weitere Springer unter die Top-Ten. Andreas Wellinger belegte Rang zwölf der Gesamtwertung. Dementsprechend zufrieden war Bundestrainer Werner Schuster: "Es gibt keinen Grund traurig zu sein, weil Prevc einfach zu souverän war", sagte er der ARD. "Wir haben keinen Fehler gemacht. Prevc hat verdient gewonnen und Severin kann stolz sein auf seinen zweiten Rang."

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