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Kultur

Pop-Oratorium "Luther" geht auf Tour

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen von Luthers Reformation. Passend dazu wurde ein Pop-Oratorium mit Tausenden von Sängern komponiert. Am 14. Januar startet die Deutschlandtournee.

Deutschland Oratorium Luther Westfalenhalle Dortmund (imago/epd/F. Stark)

Die Uraufführung des Pop-Oratoriums "Luther" am Reformationstag 2015 in Dortmund

Bis zu 20.000 Sängerinnen und Sänger, die das Leben des Reformators Martin Luther zum Klingen bringen: Das ist das Pop-Oratorium "Luther – Das Projekt der tausend Stimmen". Unterstützt werden sie bei traditionellen Chorälen und 20 neu komponierten Liedern mit modernem Charakter von einem Symphonieorchester und einer Rockband. Die Musik zum Musical stammt vom Düsseldorfer Komponisten und Produzenten Dieter Falk, den Text verfasste der deutsche Bühnenautor Michael Kunze.

Den Auftakt der deutschlandweiten Tournee zum 500-jährigen Gedenken an die Reformation bilden zwei Aufführungen am 14. und 15. Januar 2017 in Hannover. Weitere Konzerte sind unter anderem in Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg geplant. Am 29. Oktober 2017 endet die Tournee mit einer Aufführung in der Berliner Mercedes-Benz-Arena.

Die Reformation ist "von Beginn an eine Singbewegung gewesen"

Deutschland | Hauptprobe zum Pop-Oratorium - Luther (picture-alliance/dpa/P. Steffen)

Hauptprobe zum Pop-Oratorium "Luther" vor Tourneebeginn in Hannover

Themen des Stücks sind das Leben Martin Luthers (1483-1546), sein Ringen um die biblische Wahrheit und sein Kampf gegen Obrigkeit und Kirche. Ausgangspunkt der Handlung ist der Reichstag in Worms im Jahr 1521, der den Augustinermönch und Kirchenreformator aufforderte, seine kirchenkritischen Aussagen zu widerrufen. Das Musical will Luther als einen Menschen mit Ängsten, Zweifeln, Gewissenskonflikten und festen Überzeugungen darstellen.

Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, ist EKD-Botschafterin für das 500-jährige Reformationsgedenken. Die Reformation sei "von Beginn an eine Singbewegung gewesen", sagte sie bei der Vorstellung der Tournee. "Daran knüpft das Oratorium auf gute Weise an."

Die Uraufführung des Oratoriums war bereits am Reformationstag 2015 in Dortmund mit rund 3.000 Sängern aus Amateur-Chören der Umgebung über die Bühne gegangen. Diese und eine weitere Aufführung besuchten damals fast 16.000 Zuschauer.

lf/suc (kna/epd)

 

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