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Fußball

Polen und Tschechien unter Druck

Am 2. Spieltag der Gruppe A geht EM-Gastgeber Polen zuversichtlich in die Partie gegen Russland. Außerdem muss Tschechien gegen Griechenland gewinnen, um noch ins Viertelfinale kommen zu können.

Polens Robert Lewandowski (r.) Trifft gegen Griechenland (Foto: Getty Images)

Dortmunds Torjäger Robert Lewandowski trifft auch für Polen

Polen steht am Dienstag (20.45 Uhr MESZ) nach dem ernüchternden 1:1 im Eröffnungsspiel gegen Griechenland bereits gehörig unter Druck. Eine Niederlage gegen die Russen, die zum Auftakt Tschechien mit 4:1 deklassiert hatten, könnte schon das Ende aller EM-Träume der Gastgeber bedeuten. "Wir haben keine Angst", behauptet Kapitän Jakub Blaszczykowski vom deutschen Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund: "Wir werden den nächsten Schritt machen." Bei der Partie in Warschau dürfte vor allem sein Dortmunder Teamkollege Robert Lewandowski im Blickpunkt stehen, der das Tor der Polen gegen Griechenland erzielt hatte. Um den Stürmer gibt es weiter Spekulationen über einen Wechsel zu Manchester United. Trainer Franciszek Smuda muss den nach seiner Roten Karte für ein Spiel gesperrten Torhüter Wojciech Szczesny ersetzen. Für ihn steht Przemyslaw Tyton zwischen den Pfosten, der gegen die Griechen einen Elfmeter parierte.

Video ansehen 02:04

Polen - Russland: "Fußball ist unser Kriegsersatz"

Russlands Trainer Dick Advocaat warnte nach dem beeindruckenden 4:1 gegen Tschechien vor Überheblichkeit und wies eine Favoritenrolle für sein Team von sich. Mit einem Sieg gegen Polen könnten die Russen als erstes Team den Viertelfinal-Einzug schon perfekt machen. Personelle Sorgen hat der niederländische Coach nicht, so dass die erste Elf vom Tschechen-Spiel wieder auflaufen dürfte. Probleme bereiten allerdings die Entgleisungen russischer Fans. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) leitete ein Disziplinarverfahren gegen den russischen Verband ein. Der Vorwurf: Rassismus, Feuerwerkskörper und unflätige Plakate der Fans beim Spiel gegen Tschechien.

Geleitet wird die heikle Partie vom deutschen Schiedsrichter Wolfgang Stark. "Jede Mannschaft will weiterkommen, also ist jedes Spiel ein Endspiel. Das erhöht den Druck auf die Spieler und damit auch auf uns Schiedsrichter", erklärte Stark.

Griechenland mit Abwehrsorgen gegen Tschchien

Griechenlands Trainer Fernando Santos gehen vor dem zweiten EM-Auftritt (18:00 Uhr MESZ) in Breslau gegen Tschechien die Defensivspieler aus. Nach dem Kreuzbandriss von Avraam Papadopoulos und dem Platzverweis für den Bremer Sokratis beim 1:1 im Eröffnungsspiel gegen Polen muss der portugiesische Fußball-Lehrer auch auf Georgios Fotakis verzichten. Der 30 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler fällt wegen Oberschenkelproblemen aus.

Grichenlands Sokratis (l.) reagiert nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Polen. (Foto: REUTERS)

Griechenland gehen so langsam die Verteidiger aus

Dennoch verspüren die Griechen Rückenwind nach dem 1:1 gegen Polen im Eröffnungsspiel. Hoffnungsträger beim Ex-Europameister ist der Schalker Kyriakos Papadopoulos, der nach seiner Einwechslung gegen Polen in der 37. Minute die Abwehr stabilisierte.

Die Tschechen müssen nach der 1:4-Auftaktpleite gegen Russland gewinnen, um noch berechtigte Hoffnung auf das Viertelfinale zu haben. Zum schwachen Auftritt kommt die Diskussion um Milan Baros. Der Galatasaray-Stürmer war ein Totalausfall, dennoch wird Trainer Michal Bilek ihm wohl eine weitere Chance in der Startelf geben. Der Leverkusener Michal Kadlec soll von links in die Innenverteidigung rücken.

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