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Pressemitteilungen

Norbert Walter: "Rechts- und Linksparteien sind Eintagsfliegen"

Chefökonom der Deutschen Bank im Interview mit DW-TV

"Unsere Rechts- und Linksparteien sind ja Eintagsfliegen und nach ein bis zwei Legislaturperioden ist der Spuk vorbei. Ich nehme an, die meisten klugen, erfahrenen Ausländer wissen das auch und werden deshalb aus diesem Wahlergebnis keine allzu weit reichenden Schlüsse ziehen." Das sagte der Chefökonom der Deutschen Bank, Norbert Walter, in einem Interview mit DW-TV zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen.

Zur wirtschaftlichen Situation in den ostdeutschen Bundesländern erklärte Walter, man könne sich "die Arbeitslosigkeit von 20 Prozent in diesem Teil des Landes nicht leisten. Wir brauchen eine größere Beteiligung am Erwerbsprozess." Dazu hätten die Ostdeutschen schon einiges beigetragen. Walter: "Sie haben längere und flexiblere Arbeitszeiten. Das alles sind positive Faktoren." Schließlich gebe es für nationale und internationale Unternehmen "eine ganze Reihe von Gründen, in Ostdeutschland zu investieren – wie niedrige Immobilienpreise, qualifizierte Arbeitskräfte und die Nähe zu einem neuen Markt: Mittel- und Osteuropa", fügte Walter auf DW-TV hinzu.

20. September 2004
186/04