1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Nishikori schreibt Tennis-Geschichte

Als erster Japaner zieht Kei Nishikori bei den US Open der Tennisprofis ins Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. Auch im Viertelfinale der Frauen gibt es eine Riesenüberraschung.

"Ich hoffe, das sind gute Neuigkeiten in Japan", sagte Kei Nishikori und gähnte. "Ich hatte ein bisschen Jetlag, so etwas habe ich auch noch nie erlebt. Ich war ein bisschen müde, aber ich liebe es, fünf Sätze zu spielen." Gerade hatte der 24-Jährige im Viertelfinale der US Open in New York sensationell den Australian-Open-Sieger Stan Wawrinka aus der Schweiz in 4:15 Stunden und fünf Sätzen mit 3:6, 7:5, 7:6 (9:7), 6:7 (5:7) und 6:4 niedergerungen. Auch im Achtelfinale hatte Nishikori gegen den Kanadier Milos Raonic über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen müssen und mehr als vier Stunden auf dem Platz gestanden. Jetzt ist er als erster Japaner in der Geschichte des Profitennis ins Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers eingezogen. In der Runde der letzten Vier trifft Nishikori auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien. Der Schützling von Trainer Boris Becker setzte sich in einem spektakulären Match gegen den Briten Andy Murray nach dreieinhalb Stunden Spielzeit in vier Sätzen mit 7:6 (7:1), 6:7 (1:7), 6:2, und 6:4 durch. Der erste Durchgang dauerte 73 Minuten, der zweite Satz eine Stunde.

Serena Williams mit weißer Weste ins Halbfinale

Bei den Frauen zog Titelverteidigerin Serena Williams ohne Satzverlust ins Halbfinale ein. Die Weltranglisten-Erste aus den USA setzte sich gegen die Italienerin Flavia Pennetta glatt in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:2 durch. Am Freitag trifft die 32-Jährige auf Jekaterina Makarowa, die erstmals unter den besten Vier eines Grand-Slam-Turniers steht. Die Russin gewann überraschend ihr Viertelfinale gegen Vorjahresfinalistin Wiktoria Asarenka aus Weißrussland in zwei Sätzen mit 6:4 und 6:2. Das zweite Halbfinale bestreiten die Dänin Caroline Wozniacki und die Chinesin Peng Shuai.

sn/asz (sid, dpa)

Die Redaktion empfiehlt