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Sport

Nibali erneut nicht zu schlagen

Vincenzo Nibali ist bei der 101. Tour de France weiter das Maß der Dinge. Der Italiener nutzt die erste Alpenetappe bei glühender Hitze zu einer erneuten Galavorstellung und feiert seinen dritten Etappensieg.

Rad-Profi Vincenzo Nibali hat bei der Tour de France auch in den Alpen die Muskeln spielen lassen und mit einem Sieg auf der ersten Alpenetappe den nächsten großen Schritt zum Triumph in Paris gemacht. Nach einer fast 200 Kilometer langen Hitzeschlacht gewann der 29-Jährige vom Team Astana bei der Bergankunft in Chamrousse und darf sich erneut das Gelbe Trikot überstreifen. "Ich bin vielleicht in der Form meines Lebens, weil ich in diesem Jahr einen guten Saisonaufbau hatte. Ich habe zwar nicht die großen Resultate erzielt, aber alles war auf das große Ziel Tour de France ausgerichtet", sagte Nibali, der im Ziel gleich von seinem Teamchef Alexander Winokurow beglückwünscht wurde. Einen Achtungserfolg erzielte das kleine deutsche NetApp-Team mit Leopold König aus Tschechien auf dem beachtlichen dritten Platz.

Nibali ohne Helfer zum Sieg

Nibali baute mit seinem dritten Etappensieg bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt seine Führung im Gesamtklassement auf den jetzt zweitplatzierten Spanier Alejandro Valverde, der als Vierter Chamrousse erreichte, auf 3:37 Minuten aus. Den zweiten Gesamtplatz musste der Australier Richie Porte freimachen, der am Schlussanstieg völlig einbrach und mehr als sechs Minuten verlor. Für Nibali gab es allerdings auch einen Rückschlag: Sein wichtigster Helfer, Jakub Fuglsang, stürzte auf der Abfahrt von der vorletzten Bergwertung auf dem Col de Palaquit. Der Däne konnte das Rennen zwar sichtlich gezeichnet fortsetzen, seinen Kapitän in der Schlussphase aber nicht mehr unterstützen. Doch auch ohne Hilfe startete Nibali seine entscheidende Attacke rund drei Kilometer vor dem Ziel und war von der Konkurrenz in der Folge nicht mehr einzuholen.

Martin ohne Chance

Tony Martin, der Etappensieger von Mülhausen, war ein Opfer der Hitzeschlacht in den Alpen. Der dreifache Zeitfahr-Weltmeister, der sich in den Vogesen noch als sehr kletterfest erwiesen hatte, verlor viel Zeit auf den Tagessieger. Schon am vorletzten Anstieg hatte er Schwierigkeiten und musste abreißen lassen. Am Samstag (19.07.2014) verabschiedet sich die Tour schon wieder aus den Alpen. Auf der 14. Etappe stehen aber mit dem Col du Lautaret (2085 Meter) und dem 2360 Meter hohen Col d'Izoard zwei der berühmtesten Berge der Frankreich-Rundfahrt an.

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